12.07.2016, 18:00 Uhr

Wechsel vom Klopeiner See in die Landeshauptstadt

Touristiker Helmuth Micheler wechselt vom Klopeiner See nach Klagenfurt (Foto: KK/Bauer)

Nach sieben Jahren verlässt Helmuth Micheler Südkärnten und wird Geschäftsführer in Klagenfurt.

ST. KANZIAN, KLAGENFURT (gel). "Ich merke, dass die Klagenfurter hungrig sind", sagt Helmuth Micheler über seine neue Arbeitsstätte in der Landeshauptstadt. Nach sieben Jahren verlässt der Tourismuschef die Region Klopeiner See-Südkärnten und leitet ab September den neuen Verband in Klagenfurt.
"Das ist für mich eine riesige Chance für meine persönliche Entwicklung", freut er sich auf die Tätigkeit im Rathaus. "Die Arbeit hat mit klassischem Freizeittourismus wenig zu tun." Vielmehr gehe es um die Entwicklung des Geschäfts- und Kongresstourismus. "Das ist das Hauptgeschäft – und auch solche Gäste wollen etwas erleben." Zuerst wird es Micheler darum gehen, herauszufinden, "was Klagenfurt besonders gut kann". Ein Bereich ist für ihn der Sport – mit dem Ironman. "Laufen, Schwimmen, Radfahren sind populär, aber in Klagenfurt kaum sichtbar."

Flaniermeile in der Stadt

Zwei Achsen will sich Micheler "schnell anschauen". Und zwar: "Den Lendkanal und die Bahnhofstraße", kündigt er an. "Alle erfolgreichen Städte haben eine Flaniermeile; in Klagenfurt fehlt so etwas." Es gehe um eine "intelligente Lösung" Richtung Bahnhof.
Noch ist Micheler allerdings in Südkärnten tätig. "Wir bereiten gerade die professionelle Ausschreibung für meine Nachfolge vor", sagt er. Sein Rückblick auf die siebenjährige Tätigkeit in St. Kanzian fällt positiv aus. "Speziell Mountainbiken und Genussradfahren haben wir in der Region etabliert", freut er sich über das Erreichte. Gemeinsam mit dem Rosental und Lavanttal hat er den Panoramaweg Südalpen als Wander-Leitprodukt installiert.

Räume für Erlebnisse

Zu tun wird auch Michelers Nachfolger noch einiges finden. "Wir arbeiten gerade an der Schafffung des Erlebnisraums Klopeiner See und Turnersee", erzählt er. Neben einem modernen Leitsystem geht es vor allem um die Inszenierung von Erlebnisarealen." Erstes Beispiel: Ein Slow Trail mit Aussichtsplattform unter dem Motto: "Traum vom Fliegen." Weitere sollen noch folgen.
Was Micheler ein Anliegen für Südkärnten ist, ist das Ortszentrum St. Kanzian. "Es ist in die Jahre gekommen", urteilt er. "Eine neue Gestaltung würde massiv zur Atmosphäre beitragen." Die Voraussetzung: "Es müssten sich die entscheidenden Köpfe zusammensetzen – das ist einer der Knackpunkte für eine positive Weiterentwicklung.“
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