05.10.2016, 15:35 Uhr

Medaillenregen für Langenzersdorfer

(Foto: privat)
LANGENZERSDORF. Die ATUS Langenzersdorf hatte eine Vielzahl an Titeln aus dem Vorjahr bei den Wiener Landesmeisterschaften der Allgemeinen Klasse, U21 sowie U11, U12 und U13 zu verteidigen.


Allgemeinde Klasse

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Allgemeinen Klasse. Im Herren-Einzel marschierte Langenzersdorfs Nummer 1 bis ins Halbfinale. Dort fand er in dem Neo-Mariahilfer Albert Wilder seinen Meister. Noch besser lief es im Herren-Doppel. Milan kam an der Seite des Döblingers Roman Holecek bis ins Finale. Dort traf man auf Langenzersdorfs Eigenbauspieler Matthias Kral und Martin Schuster. In einem sehr engen Spiel setzten sich Kral/Schuster gegen Sima/Holecek mit 3:2 durch. Im Wiener Liga Einzel kam im Viertelfinale das Aus.
Bei den Damen hielt Eva Geineder die Langenzersdorfer Fahnen hoch. In Abwesenheit von Milena Erak, die im Nationalteam im Donaupokal in Bratislava im Einsatz war, konnte sie im Damen-Einzel ein Spiel gewinnen. Im Doppel mit der späteren Wiener Meisterin Claudia Steinbacher von Union Döbling konnte sie 2 Spiele gewinnen. Damit landete sie mit Platz 3 bei ihren erst zweiten Wiener Landesmeisterschaften auf dem Podest. Im Mix-Doppel kam Eva gemeinsam mit Matthias Riedler bis ins Viertelfinale.
Sehr erfreulich gestaltete sich der Auftritt von Bernhard Baumgartner im Einzel bis 1100 RC-Punkte. Der als Nummer 2 gesetzte 20 jährige Langenzersdorfer erreichte souverän das Finale. Auch dort ließ er mit einem 3:1 Sieg gegen Manfred Schuchmacher von TTC Flötzersteig nichts anbrennen und holte sich seinen ersten Landesmeistertitel seiner TT-Karriere.
Im Einzel bis 1500 RC-Punkte war Tobias Koszik mit dem Viertelfinaleinzug der Beste ATUS-Spieler.

Nachwuchs

Am Sonntag lief es dann noch besser. Alle ausgetragenen Bewerbe konnten von Langenzersdorfer Nachwuchsspielern gewonnen werden. Aber alles der Reihe nach.
Im U12-Einzel marschierte das Geschwisterpaar Patricia und Moritz Pfeifer ins Halbfinale. Auf Grund einer Niederlage von Patricia in der Vorrunde, musste sie bereits im Halbfinale gegen ihren Bruder ran. In diesem Familienduell behielt Moritz im fünften Satz hauchdünn die Oberhand. Im Finale wurde er dann deutlich weniger gefordert. Er gewann mit 3:0. Nach dem U11 Landesmeistertitel aus dem Vorjahr ist dies Moritz zweiter Titel in Wien. Eine Talentprobe legte Jan Kolbert ab. Der U10 Spieler musste in der U12 ran, weil der U11 Bewerb auf Grund zu weniger Anmeldungen nicht zustande kam. Er machte seine Sache gegen die deutlich älteren Kinder gut.
Im U13-Einzel kamen alle Langenzersdorfer Spieler in die Hauptrunde. Kilian Sternath verlor dort sein Achtelfinalspiel. Für Patricia Pfeifer kam im Viertelfinale das Aus gegen Moritz Polster. Im Halbfinale setzte sich Moritz Polster gegen ihren Bruder Moritz hauchdünn mit 3:2 durch. Im Finale wartete mit Amir Sam Poppenwimmer ein weiterer Langenzersdorfer Spieler. Dieser konnte im Halbfinale mit starkem Spiel die Nummer 1 Eric Tang von NFS besiegen. Im Finale konnte sich der konstanter spielende Moritz Polster durchsetzen und zum wiederholten Male einen Landesmeistertitel gewinnen.
Im U13-Doppel setzte sich die Langenzersdorfer Dominanz fort. Moritz Polster und Amir Sam Poppenwimmer krönten ihre starke Leistung mit dem Wiener Doppeltitel. Platz 2 ging an Moritz Pfeifer, der gemeinsam mit dem Mariahilfer Lorenz Schröder am Start war. Platz 3 sicherten sich Patricia Pfeifer und Kilian Sternath, die sich eine Runde davor gegen das als Nummer 3 gesetzte Flötzersteig/Sportklub Duo Seper/Wurm durchsetzen konnten.
Doch damit war die Langenzersdorfer Titelflut noch nicht beendet. Im U21 Einzel standen mit Oliver Kolbert und Matthias Riedler 2 Langenzersdorfer im Hauptbewerb. Für Marcel Lebenbauer, Felix Palme, Daniel Lutzky, Tobias Koszik und Markus Baumgartner kam in der Vorrunde das Aus. Besonders bitter war das Ausscheiden für Markus, der nur wegen dem schlechteren Satzverhältnis nicht weiter kam.
Eine starke Leistung zeigte Matthias. Als Ungesetzter konnte er über die Vorrunde bis ins Halbfinale einziehen. Bemerkenswert sein Sieg gegen die Nummer 3 des Turniers Ivan Hrastnig von NFS. Sein Siegeszug wurde von Robin Klein von Hakoah gestoppt. Klein ist als Vorrundenzweiter in den Hauptbewerb gekommen und gewann überraschend gegen die Nummer 1 des Turniers Neo-Bundesligaspieler Raphael Gottweis von Flötzersteig. Langenzersdorfs aktuell stärkster Nachwuchsspieler konnte alle seine Spiele souverän für sich entscheiden. Auch im Finale dominierte Oliver, der nur in Satz Nummer 3 Schwierigkeiten hatte. Mit einem 3:1 Erfolg krönte er sich zum ersten Mal zum Wiener Unter 21 Meister. Doch damit hatte Oli noch lange nicht genug. Gemeinsam mit seinem langjährigen Doppelpartner Markus Baumgartner holte er sich auch noch den Sieg im U21-Doppel. Dabei wurden sie einzig im Halbfinale von ihren Vereinskollegen Marcel Lebenbauer und Matthias Riedler gefordert. Erst Satz 5 entschied darüber wer ins Finale kommen durfte. Mit 2 Landesmeistertitel war Oliver gemeinsam mit Moritz Polster und Albert Wilder der erfolgreichste Sportler dieses Wochenendes.
Die Landesmeisterschaften können sich aus Langenzersdorfer Sicht wieder sehen lassen. In den Nachwuchsbewerben holte man sich alle 5 möglichen Titel. Darüber hinaus stand man in 12 von 20 möglichen Fällen am Siegespodest. Noch eindrucksvoller ist die Gesamtbilanz der Spielgemeinschaft Langenzersdorf und Mariahilf. Von 13 möglichen Landesmeistertitel konnten 10 Bewerbe von der Spielgemeinschaft gewonnen werden.
Vereinstrainer Markus Geineder konnte trotz körperlichem Unwohlsein lachen:“ Es ist schon erstaunlich was wir jedes Jahr für tolle Leistungen erbringen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit. Aber es erfreut mein Trainerherz, dass wir nach 20 Jahren Kindertraining über eine so starke Truppe verfügen können. Und trotz der harten internen Konkurrenz ist es schön zu sehen, wie die ganze Langenzersdorfer TT-Familie zusammen hält, sich gegenseitig unterstützt und auch im Spiel gegeneinander stets fair und freundschaftlich miteinander umgeht.“
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