23.05.2016, 14:18 Uhr

Rasche Hilfe für Bauern

(Foto: Riedmüller)
Politik setzt auf leistbare Versicherung von klimabedingten Ernteausfällen.

Diesner-Wais: „Die Bäuerinnen und Bauern sind die ersten, die unter Wetterextremen zu leiden haben. Wir dürfen sie dabei nicht alleine lassen“.

Der Klimawandel birgt ein immer größer werdendes Risiko des Ernteausfalles für die Ernte der bäuerlichen Betriebe, welche durch die extremen Schadensereignisse oft an die Grenzen ihrer wirtschaftlichen Existenzgrundlagen geraten.
„Es ist daher unbedingt notwendig sowohl kurzfristig Hilfe zu leisten, aber auch langfristige Strategien im Umgang mit dem Klimawandel zu entwickeln“, so die waldviertler Nationalratsabgeordnete gemeinsam mit VP Agrarsprecher Jakob Auer.
„Die Schäden durch den Kälteeinbruch Ende April waren in der Landwirtschaft enorm. Prioritär für mich war zusätzlich, dass die Mittel aus dem Katastrophenfonds rasch genehmigt und unbürokratisch ausbezahlt werden“.
Der Beschluss des Nationalrates sieht jetzt eine Abfederung von außerordentlichen Frostschäden bei landwirtschaftlichen Kulturen bis zu 50 Millionen Euro Bundesmittelt vor. Ein gleich hoher Betrag ist von den betroffenen Bundesländern vorgesehen.
Als präventive Maßnahme werden die Prämienförderung für Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen, die derzeit für Hagel und Frost gilt, ausgeweitet. Künftig gibt es aus dem Katastrophenfonds auch Förderungen für Versicherungen gegen andere, bisher nicht versicherbare Schadensereignisse. Die Förderung der Versicherungsprämien wird 50 % (25 % Bund und 25 % Länder) betragen. Damit wird eine umfassende Ernteversicherung möglich bzw. leichter finanzierbar.
Für mich war es wichtig, dass wir die bäuerlichen Betrieben in ihrer Risikovorsorge entsprechend unterstützen“, so Diesner-Wais zum Beschluss einer umfassenden Ernteversicherung im Nationalrat. „Mit der Förderung von Versicherungsprämien für Schäden in der Landwirtschaft wird der Anreiz zur Eigenvorsorge erhöht werden“, so Diesner-Wais abschließend.
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