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Anlässlich der Gründung im Jahr 1919 feierte die katholische Studentenverbindung Cimbria Kufstein kürzlich ihr Stiftungsfest. Die Auseinandersetzung mit der Flüchtlingsthematik stand im Fokus des Zusammentreffens.
KUFSTEIN. Zum Begrüßungsabend am 13. November präsentierte Klaus Berek in der Kufstein Lounge sein Buch „Der Gentleman“ in einer Lesung und wurde dabei von Paul Brandauer musikalisch begleitet. Rund 50 interessierte Zuhörer genossen den spannenden Vortrag.
Am Samstag, den 14. November, feierten die Cimbern mit Stadtpfarrer und Verbindungsseelsorger Thomas Bergner die Heilige Messe und anschließend in ihrem Vereinsheim, der "Bude" im Bürgerturm der Festung, einen Festkommers.
Die Stiftungsrede an diesem Abend hielt Ferdinand Ellinger, der hauptberuflich als Notfallsanitäter beim Roten Kreuz Kufstein tätig ist und täglich in die Flüchtlingsarbeit involviert ist. Ellinger konnte in seiner emotionalen Rede vor rund 90 Zuhörern auf die Chancen und zugleich auch auf die hohe Komplexität der Aufgaben in der Betreuung der durchreisenden Menschen eingehen und anschaulich über den Alltag in der Flüchtlingsbetreuung berichten. Von der Darstellung durchaus bewegt, ließen es sich die Bundesbrüder nicht nehmen für die Flüchtlingsarbeit zu sammeln – 500 Euro konnten am Ende des Abends dem Roten Kreuz übergeben werden. Im Anschluss an die Stiftungsrede wurden Hans Huber und Gerhard Lehmann für ihre 50-jährige Zugehörigkeit zur Cimbria geehrt.
Die Katholische Österreichische Studentenverbindung (K.Ö.St.V.) Cimbria Kufstein ist Teil des Mittelschüler-Kartell-Verbandes (MKV) und wurde 1919 gegründet.
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