22.03.2016, 10:27 Uhr

MIM startet mit Debütalbum durch

Die 21-jährige MIM alias Miriam Schmid aus Fiss startet mit ihrem Debütalbum "Expired Warranty" durch. (Foto: ASR/Florian Köll)

Neon-bunt, frei und mit sympathischer Selbstironie präsentiert MIM alias Miriam Schmid mit ihrem Album Expired Warranty neuen Electro-Pop mit rockigen Einflüssen, der richtig Spaß macht.

LANDECK/FISS. Die 21-jährige MIM alias Miriam Schmid aus Fiss startet derzeit mit ihrem neuen Album "Expired Warranty" durch. 13 Tracks zeichnen den markanten Charakter der jungen Fisserin, die von catchigen Uptempo-Songs bis zu berührenden Balladen auf dem Album Expired Warranty alle Register zieht. MIM ist als aufstrebende Newcomerin mit ihrem Stil, ihren Kompositionen, Lyrics und ihrer Stimme eine Klasse für sich. Produziert wurde das Album im letzten Jahr von Aktiv Sound Records aus Landeck/Perfuchsberg.

MIM, seit einigen Tagen ist Dein Debütalbum Expired Warranty auf dem Markt. Wie fühlt sich dies an?
MIM: "Es fühlt sich großartig an. Das schönste daran ist, wenn man mitbekommt, dass das Album auch Zuspruch erhält und die Musik, die man macht, begeisterte Zuhörer findet."

Erzähl uns mehr über die Songs auf Deinem ersten Album. Über was singst Du?
"Die Songs handeln einfach gesagt, wie so oft, vom Leben. Dazu gehören Wünsche, Träume, Ängste, die Liebe, und wir alle. Man kann sagen, dass die meisten Songs meines Albums sehr positiv und frech geschrieben sind und dazu auffordern, das Leben für den Moment wieder einmal bunter zu sehen und Spaß zu haben."

Seit 2012 arbeitest Du mit Songwritern zusammen. Wie sind die Songs des Debütalbums entstanden?
"Durch gute Zusammenarbeit, Ideenreiche Köpfe und klare Vorstellungen. Dadurch, dass nicht ich alleine für alle Songs dieses Albums verantwortlich bin, ist es so bunt und facettenreich geworden. Und genau das liebe ich persönlich daran."

Als Cover ist auch Maniac aus Flashdance auf dem Album zu finden. Weshalb dieser Song?

"Der Song hat unglaublich viel Energie und genau diese Energie soll auch auf dem Album transportiert werden. Noch dazu macht es unheimlich viel Spaß, den Song zu singen. Obwohl er in den 80ern ursprünglich für einen Horrorfilm geschrieben wurde und versehentlich, mit abgeändertem Text, bei Flashdance gelandet ist, lädt Maniac zum Tanzen ein. Dabei ruhig zu stehen ist für mich jedenfalls unmöglich."

Von welchen Musikern lässt Du Dich für deinen Sound inspirieren?
"Sia, Jessy J, Maria Mena und viele mehr. Oft bemerkt man auch gar nicht, dass man von bestimmten Musikern inspiriert wurde. Es spiegelt sich meist die ganze bisherige musikalische Erfahrung eines Künstlers in seinen Songs. Und natürlich auch die, der Songwriter. Zusammen gibt das etwas erfrischend Neues!"

Mit der Musik hast Du schon viel früher begonnen. Wie gut warst Du bei SingStar?

"Ich habe das Spiel geliebt und exzessiv betrieben. Trotzdem hat mich meine Freundin meist besiegt – SingStar war kein Fan von meinen Eigen-Interpretationen."

Weshalb wolltest Du Singen?/Was bedeutet Dir die Musik?

"Mir bedeutet die Musik alles und das war immer schon so. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich mich entschieden habe zu singen. Das Singen und die Musik war einfach immer schon da und hat mich begleitet – einmal mehr und einmal weniger – doch zu dem Zeitpunkt, als ich mich entschieden habe Musik zu studieren und mich intensiv damit zu befassen, habe ich erkannt, dass ich das unbedingt mein ganzes Leben lang machen möchte."

Du spielst auch Gitarre. Weshalb hast Du dich für dieses Instrument entschieden?
"Die Blockflöte hat mir nach der Volksschulzeit überraschenderweise nicht mehr zugesagt und es fingen einige meiner Freunde an, Gitarre zu spielen. Ich war anfangs der Meinung ich müsste Querflöte lernen und danke meiner Mama heute noch, dass sie mir eingeredet hat, ein Instrument zu beginnen, bei welchem ich dazu singen kann. Thanks Mommy."

Schon früh zog es Dich auf die Bühne – was bedeuten Auftritte für Dich?

"Live zu singen ist das, worum es eigentlich geht bei der ganzen Sache. Auf der Bühne zu stehen, alles andere auszublenden und mit dem Rhythmus/mit den Harmonien der Band zu spielen, während man die Energie und Aufmerksamkeit des Publikums spürt, ist der absolute Traum."

Trotzdem braucht es sicherlich auch Mut etwa zu einem Gesangswettbewerb wie Kiddy-Stars anzutreten?

"Damals war das eine ziemlich große Sache für mich, doch ich fühlte mich immer sofort wohl."

Du bist auch schon bei Musicals aufgetreten, was ja gleich nochmals eine andere musikalische Welt ist...
"Das spannende bei Musicals ist das Zusammenspiel von Musik, Schauspiel und Tanz. Eine absolute Herausforderung und enorme Erfahrung. Ich konnte dadurch viel über mich selbst lernen, Grenzen erkennen und ganz andere Seiten aufdecken – völlig durchschaut habe ich mich dennoch nicht."

Nun ist das Debütalbum erschienen – welche Pläne hast du für die nächsten Monate?
"Ich möchte das Ding sobald wie möglich realisieren und auf die verschiedensten Bühnen bringen. Meine Band ist motiviert und ich bin es auch."

Weitere Infos unter:
www.mim-music.com
http://facebook.com/mimmusiccom
https://www.youtube.com/channel/UC0DwwZeVhTGwdV4nhLijbog
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