31.03.2016, 08:46 Uhr

"Wir sollten früh umsteigen"

Sehr beeindruckt: Klaus Reiter und "Testfahrer" Franz Bertl vor dem PS-starken Tesla aus Kalifornien.

Klaus Reiter, E-Mobilitäts-Pionier des Bezirks, präsentierte vergangene Woche E-Autos zum Probefahren.

TRAISEN. "Ich veranstaltete diese Aktion, um die Lilienfelder mit der Elektromobilität in Kontakt zu bringen", erklärt Klaus Reiter. Dieser Einladung folgten auch viele Interessierte.

E-Mobilität "erfahren"
Ein Renault Zoe und ein Tesla standen am Parkplatz des Einkaufsparks für Probefahrten bereit. Den kleinen Renault durfte jeder Führerscheinbesitzer auf eigene Faust probefahren. Für die luxuriöse Tesla-Limousine stand ein Fahrer bereit. "Der Wagen hat Allradantrieb und über 300 PS. Man kann dieses Fahrzeug nicht mit einem Diesel oder Benziner vergleichen, die E-Motoren schnalzen den Wagen in drei Sekunden von 0 auf 100, wenn man aufs Gaspedal drückt. Für Ungeübte wäre das zu gefährlich", erklärt Organisator Klaus Reiter.

Trend zu Elektro
Der Wiesenfelder, der E-Roller und elektrisch betriebene Motorräder anbietet, sieht diese Technik als zukunftsweisend: "Norwegen, ein Land mit reichen Ölvorkommen, will ab 2025 die Neuzulassung von Diesel- und Benzinautos verbieten. Das sagt wohl alles, wie die Zukunft aussieht. Nämlich weg von fossilen Brennstoffen."

Begeisterte Besucher
In Traisen verschlug es vor allem im Tesla so manchem Gast die Sprache. Auch Franz Bertl war sichtlich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Luxusautos aus Kalifornien. "Der Umstieg ist nicht ganz einfach, die Bedienung ist am Anfang gewöhnungsbedüftig. Und natürlich die rasante Beschleunigung, die man von normalen Verbrennungsmotoren nicht kennt", so der Traisner, dem es nicht um Geschäftemacherei geht. "Ich stelle hier absichtlich Elektroautos zur Schau und nicht meine E-Roller. Mir ist es wichtig, diese neue Technik grundsätzlich den Leuten einmal näher zu bringen." Ein anderer Besucher zeigte Gefallen an den E-Fahrzeugen. "Leider sind sie in der Anschaffung noch zu teuer für Normalverdiener. Hier wäre die Autoindustrie gefordert."
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