14.04.2016, 00:00 Uhr

Drohnen als Pannenhelfer der Zukunft

In ländlichen, weniger dicht besiedelten Gebieten und auf Autobahnen wird das Pannenfahrzeug im Einsatz sein. Es hat alle wichtigen Werkzeuge und grundlegenden Ersatzteile im Laderaum. Wenn ein Ersatzteil fehlt, kommt die ÖAMTC Service Drohne zum Einsatz, die im Fahrzeug mitgeführt wird. Wenn das Beheben einer Panne nicht möglich ist, kann das defekte Fahrzeug mit einem ausfahrbaren Anhänger abgeschleppt werden. (Foto: ÖAMTC/Kunstuni)

Der ÖAMTC lud Studierende der Studienrichtungen Industrial Design scionic und Interface Cultures der Kunstuniversität Linz dazu ein, sich Gedanken über die Zukunft der Pannenhilfe zu machen.

Ein Team von 18 Studenten analysierte Zukunftsaspekte im Bereich der Mobilität. Darauf aufbauend wurden Potenziale und Perspektiven für die zukünftig effiziente Pannenhilfe formuliert und entsprechende ÖAMTC-Fahrzeuge und Devices gestaltet. In Zukunft wird der ÖAMTC demnach zum Mobility Manager, der im Fall einer Panne mit unterschiedlichen Mobilitätslösungen rasche und umfassende Hilfe bietet, unbürokratisch Alternativen organisiert und durch seine Mitarbeiter und Hilfsmittel rasche und professionelle Pannenhilfe leistet.

So läuft Pannenhilfe in Zukunft ab

In einer möglichen Zukunftsstadt mit „smart streets“, also kommunizierenden Straßen und Fahrzeugen, sowie Parkplätzen, an denen Elektrofahrzeuge durch Kontakt geladen werden können, gibt es Fahrzeuge diverser Größe, Ausstattung und mit unterschiedlichen Antrieben, die wahlweise autonom fahren oder vom Menschen gesteuert werden können. Mit einem gewissen Maß an Intelligenz erkennen sie fahrzeugtechnische Probleme frühzeitig und raten rechtzeitig zu Checks oder Reparaturen. Im Falle eines Gebrechens senden sie auf Wunsch einen Notruf mit Protokoll an den ÖAMTC, der effizient und rasch die Hilfskette in Gang setzt. Mittels Drohnen werden Ersatzteile und Hilfsmittel an den Ort der Panne gesendet, gleichzeitig wird ein Pannenfahrer informiert, der die Pannenstelle am schnellsten erreichen kann. An der Pannenstelle stellt der ÖAMTC dem Betroffenen als Mobility Manager verschiedene Optionen zur Wahl – dieser kann entscheiden, ob er lieber auf die Diagnose und Behebung des Schadens wartet oder die Fahrt mit einem Sharing-Fahrzeug nach Wahl fortsetzt.Nach Behebung des Schadens durch den ÖAMTC kann das Fahrzeug abgeholt oder autonom zum Wunschort des Besitzers gefahren werden.

Laut den Ergebnissen der Kunstuni-Studenten wird sich das Leistungsspektrum des ÖAMTC in Zukunft erweitern, mögliche Wartezeiten im Fall einer Panne werden kürzer. Mehr Informationen sowie einen Film zum Projekt finden Sie unter www.pannenhilfe2050.at
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