05.04.2016, 10:00 Uhr

Bim-Station Kliebergasse nicht wasserdicht

Der Boden in der Station vor dem Aufzug zur Kliebergasse ist bei starkem Regen überschwemmt. (Foto: Wiener Linien)

Bei Regen steht in der Station Kliebergasse das Wasser. Dies sorgt für Unmut bei den Öffifahrern.

Bei Schlechtwetter stehen vor dem Aufzug in der unterirdischen Straßenbahnstation Kliebergasse die Wasserlachen. "Für mich als Pensionistin ist die Situation nicht sehr schön. Denn ich brauche den Lift, um zum Bahnsteig der Straßenbahnen zu gelangen. Bei starkem Regen ist es vor dem Lift in der Station aber so nass, dass man sehr leicht ausrutscht", sagt Anrainerin Christa Schell. Als Maßnahme ist derzeit eine gelbe Hinweistafel aufgestellt, die vor der Rutschgefahr warnen soll. "Doch diese wird schnell von den Menschen zur Seite geschoben. Wenn man nicht genau schaut, dann übersieht man in der Menschenmenge die Pfützen", so Schell.

50 Jahre alte Station

"Die unterirdische Stationsanlage stammt aus den 1960er-Jahren. Oberhalb verläuft der stark befahrene Gürtel und daher ist es – wie auch bei anderen Tiefbauten aus dieser Zeit – so, dass sich bei Starkregen oder lange anhaltenden Regenfällen gelegentlich Wasser von der Oberfläche den Weg in die Station bahnt", erklärt Michael Unger von den Wiener Linien. Erhebungen zufolge passiert dies nur an ein paar Tagen im Jahr.

Problem wird behoben

"Die Hinweistafeln sind ein wichtiger erster Hinweis für die Fahrgäste, um in solchen Fällen achtsam zu sein. Außerdem entfernen wir solche nassen Stellen natürlich regelmäßig", sagt Wiener Linien-Pressesprecher Michael Unger. "Und wir injizieren in wasserdurchlässigen Stellen auch Dichtungsmaterial, um das Bauwerk besser abzudichten. Diese Maßnahmen werden natürlich auch in der unterirdischen Station Kliebergasse durchgeführt", so Unger.
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