26.08.2016, 10:02 Uhr

GRÜNE Mattersburg gegen Radweg

(Foto: GRÜNE)
MATTERSBURG. Im Rahmen des Matteresburger Verkehrskonzepts soll im Herbst die Feldgasse umgestaltet werden. Die vielbefahrene Straße soll zur Einbahn werden, zusätzlich werden Parkplätze und ein Radweg geschaffen.

Keine Naturflächen opfern

Die GRÜNEN sprachen sich nun gegen diesen Plan aus. Der Grund: dem Radstreifens würde ein drei Meter breiter Grünstreifen mit jahrzehntealten Pappeln zum Opfer fallen.
„Wir Grünen freuen uns natürlich über jede radfahrerfreundliche Maßnahme,“ so Sonja Sieber, Gemeinderätin der Grünen. „Was wir jedoch auf jeden Fall verhindern wollen, ist, dass für eine grundsätzlich umweltfreundliche Maßnahme wichtige Naturflächen in der Innenstadt geopfert werden.“

Kein adäquater Ersatz

Zwar ist geplant, zwischen den Parkplätzen grüne Inseln zu errichten, die auch mit Bäumen bepflanzt werden sollen, nur würde das die Wiesenfläche mit den mächtigen, alten Bäumen nicht einmal annähernd ersetzen. Auch die am Bahnhof Nord wartenden Bahnfahrer würden den Schatten der Baumriesen sicherlich vermissen.

Grüne Alternative

Die Forderung der Grünen: Verzicht auf den Radweg in der Feldgasse, denn in der Parallelstraße, „Am Bahndamm“, würde – laut Verkehrskonzept – ohnehin ein weiterer Radweg geführt werden.
„Es ist nicht notwendig, auf beiden Seiten der Grünfläche einen Radweg zu errichten, denn der Umweg für Radfahrer ist nicht wirklich nennenswert – und die Straße „Am Bahndamm“ ist weit weniger befahren,“ meint GR Sieber. „Außerdem könnten dadurch enorme Kosten eingespart werden!“
Die Grünen fordern daher, die Planung des Radweges in der Feldgasse einzustellen und die Grün-Oase „Sieberberg“ durch Baumaßnahmen nicht zu verkleinern.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.