24.08.2016, 12:26 Uhr

Angeln: Für Hobbyangler ein wahrer Naturgenuss

Im Gegensatz früher ist der Angelsport heutzutage für viele passionierte Angler ein leidenschaftliches Hobby. Es geht dabei gar nicht mehr um den anschließenden Verzehr der Beute, sondern um das Angeln an sich. Hier erhalten sie

Für viele bedeutet Angeln Entspannung
Morgens früh aufstehen, lange im Dunkeln sitzen und warten und das sogar bei Regen?! Für viele mag das unverständlich sein, doch wer leidenschaftlicher Angler ist, für den sind diese Dinge kein Problem. Denn Angeln kann eine sehr entspannende Wirkung haben, bei der man den Alltagsstress schnell vergisst. Auch der unmittelbare Kontakt mit der Natur ist für die meisten ein einzigartiges Erlebnis. Dieser Naturgenuss treibt viele an Teiche, Seen oder sogar ans Meer.

Wer darf überhaupt angeln?
Heute ist es ausschließlich erlaubt, mit einem Fischereischein zu angeln. Der Grund hierfür ist ganz einfach, dass beim Angeln mit lebenden Tieren hantiert wird und es wichtig ist, dass man Natur- und Tierschutzregeln einhält. Um einen Fischereischein zu erhalten, muss eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen werden. Anschließend darf man mit einer Handangel in Deutschland angeln. Dafür finden Sie in verschiedenen Angelshops das passende Equipment. Wichtig hierbei ist, dass das Fischereiecht in Deutschland Sache der Länder ist und es keinen einheitlichen Bundesangelschein oder ähnliches gibt. Wer ohne Angelschein angelt, muss damit rechnen, eine Straße hierfür zu bekommen.

• Fischereischein
Das Interesse für einen Fischereischein hat in den letzten Jahres deutlich zugenommen, da der Angelsport immer mehr zu einem beliebten Hobby wird. Vor allem entdecken immer mehr junge Leute den diesen Sport für sich und interessieren sich somit auch für einen Angelschein. Für viele ist dieser Schein eine willkommene Alternative, um die Seele einmal wieder baumeln zu lassen und dem Arbeitsalltag zu entkommen. Das erklärt auch, warum die jüngere Generation ihren Blick wieder direkter auf das Angeln richtet. Dennoch sei vorab gesagt, dass Angeln in der freien Natur zwar zu den eindrucksvollsten Erlebnissen gehören kann, doch ohne die behördlichen Formalitäten sollte das keineswegs erfolgen. Das gilt sowohl für Deutschland, Europa als auch für die meisten Länder der Welt.

Angeln und Tierschutz
Von vielen Organisationen wird das Angeln als Tierquälerei bezeichnet, was für Angler nicht nachvollziehbar ist. Fische sind Wirbeltiere, die durch das Tierschutzgesetz geschützt sind. Laut Gesetz dürfen diese gefangen werden, wenn sie anschließend sinnvoll verwertet, also gegessen, werden. Besonders das Wettangeln und das sogenannte „Catch and Release“ sind deshalb verboten, da es darum geht, besonders große Fische zu fangen und sie anschließend wieder freizulassen. Bei dem Wettangeln besteht die zusätzliche Absicht, einen Fisch mit dem größten Gesamtgewicht zu ermitteln. Anschließend werden auch diese freigelassen, verenden jedoch oft qualvoll, nachdem sie lebend über einen längeren Zeitraum gefangen gehalten wurden. Auch der Fang von unerwünschten Fischen sollte vermieden werden, wie beispielweise zu kleine Fische, geschützte Fische oder welche die nicht zum Verzehr geeignet sind.
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