07.06.2016, 08:48 Uhr

„Radare erziehen Lenker“

Mit Laserpistole sind die Polizisten im Bezirk im Einsatz und messen die Geschwindigkeit der Autofahrer.

Serie Teil 6: In Niederösterreich stehen 148 Radarkabinen. Zudem sorgen mobile Radare für Verkehrserziehung.

BEZIRK. Rund um die Uhr sorgen Radarboxen für mehr Verkehrssicherheit. Neben den fixen Standorten schwirren die Polizisten jedoch immer öfter mit mobilen Radaranlagen aus, um dem „gelernten“ Raser entgegenzuwirken. Mittlerweile kommt die Exekutive in NÖ allein mit ihren mobilen Messgeräten auf rund 45.000 Einsatzstunden pro Jahr. Langfristig führt diese Präsenz laut Polizei zu niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeiten.

Die Einsatzstatistik im Bezirk Mistelbach für das Jahr 2015 weist folgendes Bild auf: Es wurden 8.307 Organmandate verhängt und 2.704 Anzeigen gemacht. Weiters wurden mittels Radargeräten 2.662 Strafen verhängt. Im heurigen Jahr werden auch sogenannte Serienradare eingesetzt. "Da die Unfallstatistik im Bezirk gestiegen ist, wurden wir für ein Serienradar ausgewählt. Dabei werden zwei oder mehr Radargeräte auf einer langen, geraden Strecke platziert. Diese Methode soll die Unfallzahlen reduzieren", erzählt Oberstleutnant Johannes Jantschy von der PI Mistelbach. Da die meisten Unfälle auf Freilandstraßen passieren, möchten man hier verstärkt kontrollieren und Messungen machen. "Natürlich darf man nie zu lange an einem Standort kontrollieren, sonst wissen es die Leute mit der Zeit", erzählt Jantschy.

Diskussion um Strafe

Wird ein Lenker aufgehalten und zur Kasse gebeten, ist die Einsicht beim Fahrer nicht immer da. "Manche versuchen sich herauszureden, es wird schon mal diskutiert und gestritten, aber wir weisen dann die Geschwindigkeit am Laser vor." Will jemand nicht zahlen, gibt es eine Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft, die dann meist teurer ausfällt.

Zur Sache
Die Strafen sind von der Höhe der Überschreitung abhängig. Wer bis 10 km/h zu schnell fährt, wird mit 20 Euro bestraft. Wer zwischen 10 und 15 km/h mehr auf dem Tacho hat, als erlaubt ist, muss mit 35 Euro Strafe rechnen. Für massive Geschwindigkeitsübertretungen (mehr als 40 km/h im Ortsgebiet bzw. 50 km/h auf Freilandstraßen) muss man in NÖ mit Strafen zwischen 150 und 2.180 Euro rechnen.

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Die Gewinnfrage 6 lautet: Mit welchem Mindeststrafausmaß muss man für 91 km/h im Ortsgebiet rechnen?

Weitere Infos unter www.meinbezirk.at/steigein
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