16.10.2016, 13:00 Uhr

Selbstgemachte Rosinen - Ein Experiment

Das Ergebnis: ein Teller voll Rosinen
Ich habe mich ja schon desöfteren darüber geärgert, dass die Rosinen aus fernen Ländern wie dem Iran oder der Türkei importiert werden, obwohl es doch bei uns soviele Weintrauben gibt. Da ich noch keinen Weinbauern ausfindig machen konnte, der Rosinen erzeugt, habe ich mir schon im Sommer vorgenommen, selber Rosinen herzustellen.

Gesagt - getan! Bevor wir zu unserem Ausflug zum Markt der Erde und Leithagebirge aufgebrochen sind, habe ich noch schnell Weintrauben aus unserem Garten und von der Oma in den Dörrautomat gegeben, der dann den ganzen Tag gelaufen ist. Am nächsten Tag habe ich dann die trockenen Rosinen ausgeklaubt und den Teil, der noch nicht fertig war weitergedörrt.

Herausgekommen ist ein Teller selbstgemachter burgenländischer Rosinen, die geschmacklich denen aus dem Supermarkt weit überlegen sind. Allerdings hätte ich besser eine andere Sorte Weintrauben mit weniger, kleineren oder am besten gar keinen Kernen verwendet, denn die Kerne treten beim Rosinenessen sehr stark hervor und sind dementsprechend störend, weshalb nach zwei Wochen noch immer ein Großteil unserer selbstgemachten Rosinen darauf wartet, verzehrt zu werden.

Auch habe ich festgestellt, dass der Aufwand, sowohl was die Arbeit mit Herrichten der Weintrauben, ausklauben, dörren, abwaschen als auch den Stromverbrauch für ca. 20 Stunden dörren betrifft, nicht für das Ergebnis steht.

Fazit: es war ein interessantes Experiment, es einmal auszuprobieren, aber es bleibt bei dem einen Mal - ich werde es nicht mehr wiederholen!

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