03.08.2016, 07:58 Uhr

Sieben Gemeinden gehen zum Abwasserverband Bruck/Neusiedl

Sieben neue Gemeinden kommen zum Abwasserverband Bruck an der Leitha/Neusiedl dazu.

Edelstal, Kittsee, Pama, Gattendorf und Neudorf schließen sich an den Abwasserverband Bruck an.

BEZIRK. Am 19. Juli wurde eine Vereinbarung zwischen dem Abwasserverband Großraum Bruck an der Leitha - Neusiedl am See und den Gemeinden Edelstal, Kittsee, Pama, Gattendorf, Neudorf, Berg und Wolfsthal zum nachträglichen Verbandseintritt unterfertigt.


Vertrag läuft aus

Bis jetzt haben die Gemeinden Edelstal, Kittsee, Pama, Berg und Wolftsthal ihre Abwässer nach Bratislava gepumpt. Dieser Vertrag läuft allerdings Mitte 2017 aus. "Wir konnten, obwohl wir schon seit Anfang 2011 mit den Verantwortlichen verhandeln, keine Einigung erzielen", weiß Bürgermeister Josef Wetzelhofer aus Pama, "Bis jetzt haben wir 22 Cent pro Kubikmeter bezahlt, jetzt wollte man uns auf 93 Cent erhöhen. Deshalb haben wir nach anderen Möglichkeiten gesucht."


Wirtschaftlichster Deal

Man erwog auch einen Neubau einer Kläranlage für die fünf Gemeinden. "Wir haben verschiedene Szenarien durchgerechnet", so Wetzelhofer, "Die Slowaken hätten uns auf gut deutsch die Hosen ausgezogen, auch ein Neubau wär uns teurer gekommen. Deshalb haben wir uns zum Anschluss entschieden."

In die Jahre gekommen

Die Gemeinden Gattendorf und Neudorf hatten gemeinsam eine Kläranlage. "Die ist aber in die Jahre gekommen und wir hätten einiges investieren müssen. Deshalb war auch für uns ein Anschluss an den Abwasserverband Bruck-Neusiedl die beste wirtschaftliche Variante", so die Bürgermeister Franz Vihanek und Stefan Mikula.
16 Millionen Investition
"Wir alle haben im Sinne unserer Bürger gehandelt", meint auch Kittsees Bürgermeisterin Gabi Nabinger. Insgesamt werden in die Kläranlage für den Anschluss der sieben Gemeinden 16 Millionen Euro, welche zwischen den neuen Mitgliedern aufgeteilt werden, investiert. Die Fertigstellung des Zubaus soll bis Ende 2017 erfolgen. Bis dahin sucht man nach einer Zwischenlösung, da der Vertrag mit der Slowakei Juli 2017 ausläuft.
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