21.07.2016, 09:08 Uhr

SPÖ-Sommertour 2016 im Bezirk Oberwart

Der Würstelstand der Familie Hatwagner hatte diesmal prominente Hilfe: BM Hans Peter Doskozil, Silvia Hatwagner, LH Hans Niessl, Margarete Hatwagner und LR Helmut Bieler

Die SPÖ-Sommertour machte in Oberwart, Pinkafeld und Riedlingsdorf Station.

OBERWART (ps/ms). „Zuhören - reden - umsetzen“ lautet das Motto der diesjährigen SPÖ-Sommertour. An sieben Tagen besuchen die Regierungsmitglieder, der Klubobmann und alle anderen Spitzenfunktionäre die sieben Bezirke.
Was sie dabei erfahren, soll in die politische Arbeit einfließen. Am Mittwoch war das SPÖ-Team im Bezirk Oberwart unterwegs.

Gespräche am Wochenmarkt

Es war eine gute Gesprächsbasis mit vielen Wochenmarktbesuchern, die im Stadtpark Oberwart vom SPÖ-Bezirksvorsitzenden, LR Helmut Bieler und der gesamten SPÖ Regierungsmannschaft, an der Spitze LH Hans Niessl begrüßt wurden.
Erfreulich, dass sich auch Bundesminister Hans Peter Doskozil den Fragen, Anliegen und Wünschen der Basis stellte und so zu einer offenen Gesprächskultur wesentlichen beitrug. Ein Besucher meinte in charmanter Art: "Ein Minister mit Bodenhaftung, bürgernah und großen Symphatien".

Minister am Würstelstand
Doskozil, Niessl und Bieler versuchten sich anschließend als "Würstelverkäufer" und machten am Würstelstand Hatwagner einen wahren Umsatzrekord, weil sich's erfahrungsgemäß bei ein Paar Würstel lockerer redet.
Die SPÖ Regierungsmitglieder hautnah zu erleben, diese Chance bietet sich nicht jeden Tag, daher zeigten sich am Wochenmarkt die Menschen von dieser Sommertour Idee der SPÖ begeistert.

Hochwasserschutz und Sicherheit

Im Anschluss erfolgte eine Pressekonferenz mit den Themenschwerpunkten " Hochwasserschutz, Katastrophenschutz und Sicherheit". "Brisante Themen die uns täglich beschäftigen, angesichts der schweren Gewitter mit Hagel, Sturm und Überschwemmungen. Aber auch in der Flüchtlingsbewegung sind noch viele Fragen offen", so BM Hans Peter Doskozil.

Hochwasserschutz ist Menschenschutz

Durch die Verwaltungsreform im Land, ist Hochwasserschutz im Rahmen der Baudirektion bei LR Helmut Bieler angesiedelt. "Hagelkörner so groß wie Golfplätze, sind die Begleiterscheinungen der täglichen Unwetter", so Bieler.
Daher hat der Ausbau des 100-jährigen Hochwasserschutzes oberste Priorität. In 5 bis 8 Jahren sollen Schutzmaßnahmen gesetzt werden um dieses Ziel zu erreichen und der Schutz der Menschen im Burgenland gegeben ist.
"In den letzten 10 Jahren wurden in den Ausbau von Hochwasserschutzmaßnahmen 135 Mio. € in 240 Projekte investiert. Im Bezirk Oberwart flossen 7 Mio. Euro in den letzten fünf Jahren in diverse Projekte. Investiert wir vor allem in ökologische Maßnahmen weg von den Betonrinnen, hin zu modernen Umweltmaßnahmen - Ausbau gemeinsam mit der Natur und nicht gegen die Natur", so Bieler.

BM Doskozil: Sicherheit eine Herausforderung

"Verschiedene Ereignisse in den letzten Jahren haben gezeigt, dass sich in der Bevölkerung Verunsicherung breit macht. Deshalb war es auch wichtig und notwendig das Bundesheer neu zu positionieren, weg von der Dezentralisierung hin zur Aufwertung der Bundesländer. Durch den Budgetzuwachs wird es gelingen hohe Kompetenz in den Bereichen, Katastrophenschutz, Terrorbekämpfung und Grenzschutz zu erreichen. Das Bundesheer muss ein attraktiver Arbeitgeber werden, in die Infrastruktur investieren und durch neue Wege und Modelle so gut aufgestellt sein, um in Notsituationen rasche Hilfe zu gewährleisten", so Doskozil.

Katastrophenschutz auch mit dem Bundesheer

LH Hans Niessl hob die hohe Reputation von BM Hans Peter Doskozil im Bereich Sicherheitswesen hervor: "Der aus Kroisegg stammende Minister hat mit seinem Engagement bei der Flüchtlingskrise europaweit für positive Medienschlagzeilen gesorgt."
Für LH Niessl ist der Bezirk Oberwart einer mit vielen Superlativen: "Mit Stahlbau Unger einen Weltkonzern angesiedelt, mit Bad Tatzmannsdorf die größte Tourismus- und Kurgemeinde des Landes und nun mit dem Bau des modernsten Krankenhauses in Oberwart, ein Jahrhundertprojekt vor der Umsetzung. Im Bereich Katastrophenschutz decken die Feuerwehrn 80 Prozent der Hilfsmaßnahmen ab. Wenn die Feuerwehrn an ihre Leistungsgrenzen stoßen ist die gute Vernetzung zwischen Baudirektion, Hochwasserschutz und Katastrophenschutz in Zusammenarbeit mit dem Bundesheer sehr hilfreich, um sofort Hilfsmaßnahmen einleiten zu können."

Betriebsbesuche und Dämmerschoppen

Am Nachmittag ging die Tour in Pinkafeld mit Betriebsbesuchen bei Austrotherm und HERZ Energietechnik weiter, zwei Vorzeigebetriebe, die in den letzten Jahren international erfolgreich regionale viele Arbeitsplätze schufen und auf ihrem Gebiet zu Topadressen in Europa zählen.
Zum Abschluss gab es einen Dämmerschoppen in Riedlingsdorf. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Hallodries. Als Gastgeschenk hatte LH Hans Niessl jeweils 1.500 Euro für den Nachwuchs des ASKÖ Riedlingsdorf und die Rettungshundebrigade Riedlingsdorf mitgebracht.
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