05.07.2016, 21:37 Uhr

Won neit stent

Sie saß in einer Bar und seufzte bloß.
Er kam und lud sie ein.
Sie roch nach Irisch Moos
und er roch nach herben Wein.

Er machte ihr ein Kompliment.
Es war etwas verstaubt.
Sie brauchte das im Moment
und hat es ihm geglaubt.

So ging der Abend weiter...
er redete und trank recht viel.
Sie tat, als wär sie heiter -
das gehört so zum Spiel.

Später fuhren sie Heim.
Es endete nicht an der Tür.
Sie wollte nicht alleine sein
und er bekam Sex dafür.

Am nächsten Tag ließ er sich bekochen
(klar, nach so einer Nacht).
Er hat noch nach Wein gerochen,
aber es hat ihm nichts ausgemacht.

Als er ging, hatte sie Kummer
und schluchzte immer zu.
Er gab ihr eine falsche Nummer -
was wohl bedeutet: lass mich in Ruh.

Am Stammtisch war er der Hecht
und klopfte sich zufrieden auf die Wampe.
Er war vielleicht ein alter Schluck-Specht,
aber sie...sie war die alte Schlampe.

Schlussfolgerung:
Nach der gemeinsamen Nächtigung
merkt frau als bald:
Es ist wie beim Gehalt.
Auch keine Gleichberechtigung.
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Albert Etschmaier aus Pinzgau | 05.07.2016 | 21:38   Melden
55.116
Ferdinand Reindl aus Braunau | 05.07.2016 | 22:30   Melden
988
Helga Tomasi aus Pinzgau | 06.07.2016 | 09:41   Melden
183
Albert Etschmaier aus Pinzgau | 07.07.2016 | 19:20   Melden
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