05.07.2016, 08:00 Uhr

TMK Thalgau ist Salzburgs Vertreter beim Marschmusik-Bundeswettbewerb in Salzburg/Bischofshofen

Seit gut 20 Jahren zählt "Musik in Bewegung" mit Showprogrammen zu den Schwerpunkten der TMK Thalgau. (Foto: Fotoclub Mondsee)
THALGAU (aho). Mit 44 aktiven Musikern wird die Trachtenmusikkapelle Thalgau das Bundesland Salzburg bei der Bundesmarschwertung am 8. und 9. Juli vertreten. Nach dem Pflichtteil in der Stadt Salzburg folgt die Kür – das Showprogramm – in Bischofshofen.

Bereits 2015 erreichte die Flachgauer Kapelle mit ihrer Show 90,3 Punkte bei der Landesmarschwertung in Bad Hofgastein. "Für den Bundesbewerb sind jetzt ein paar Elemente dazu gekommen", verrät Obmann Stefan Grubinger. Die Musiker präsentieren mit verschiedenen Choreographien einen Marsch, einen Walzer, spanische Rhythmen sowie den Titel "Oben ohne" von Reinhard Fendrich und ein Stück aus dem Film "Sister Act". "Das Hauptelement in der zehn Minuten langen Show bildet die 'T-Formation', die für Thalgau steht", sagt Grubinger.

Intensive Vorbereitung

Die Thalgauer nehmen regelmäßig an Wertungsspielen teil. Ein derart großes Showprogramm auf die Beine zu stellen erfordert auch einen enormen Probenaufwand. Seit Jänner probt die Kapelle wöchentlich: "Wir hatten abwechselnd Marschproben und normale Musikproben. Nach der Konzertwertung Mitte Mai in Tamsweg waren dann zwei Marschproben pro Woche angesagt", erzählt der Obmann.

Zwei Stabführer im Fokus

Die Show, welche die Kapelle in Bischofshofen präsentieren wird, stammt vom ehemaligen Stabführer der TMK Thalgau, Josef Winkler. Er hat als stellvertretender Landesstabführer sämtliche Shows der Thalgauer geprägt. Sein Nachfolger ist der 32-jährige Gerhard Grubinger, der das Amt vor vier Jahren übernommen hat und die Show mit den Musikern einstudierte. Unter seiner Führung werden die Flachgauer nun das Bundesland Salzburg vertreten.

Großes Publikum gewöhnt

In Thalgau zählt "Musik in Bewegung" seit gut 20 Jahren zum fixen Bestandteil. "Josef Winkler hat das Show-Marschieren in unserer Kapelle stark vorangetrieben. Angefangen haben wir mit kleinen Elementen, nach und nach sind die Shows dann immer weiter gewachsen", erzählt Grubinger. Bisheriger Höhepunkt war die Rasenschau im Jahr 2004 beim Fest der Blasmusik im Stadion Klessheim, als der Salzburger und Flachgauer Blasmusikverband ihr 50-jähriges Bestehen feierten.

Lesen Sie dazu: Bundesstabführer Gerhard Imre verrät, warum Bischofshofen als Austragungsort besonders geeignet ist.
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