01.07.2016, 12:28 Uhr

Das Rote Kreuz trauert um Anton Gratl

REUTTE. Mit Trauer mussten die Mitglieder des Roten Kreuzes vom Ableben des Herrn Anton Gratl Kenntnis nehmen.
"Anton Gratl war von 1962 bis 1984 Bezirkssekretär der Bezirksstelle Reutte. Durch seine aufrechte und geradlinige Art erwarb sich Anton Gratl große Verdienste bei den Bemühungen für den Rettungs- und Krankentransportdienst. Als humanitär denkender Mensch pochte sein Herz immer für das Rote Kreuz. Der Aufbau der Ortsstelle Elbigenalp 1966, der Ortsstelle Tannheim 1975 sowie der Ortsstelle Ehrwald 1977 war ein Eckpfeiler seiner zukunftsorientierten Tätigkeit. Des Weiteren leistete Anton Gratl wesentlichen Anteil an der hervorragenden Ausbildung der Rotkreuz-Helferinnen und Helfer im Bezirk Reutte.
Ein Herzensanliegen war Anton Gratl der Aufbau der Sozialdienste. 1977 begann man mit der Hauskrankenpflege und Essen auf Rädern. 1978 wurden die Dienste um den Bereich Familienhilfe erweitert. Für all diese und viele anderen Verwirklichungen wurde er als „Vater der Sozialdienste“ über die Bezirksgrenze hinaus bekannt.
Der Verstorbene erhielt aufgrund seiner außergewöhnlichen Verdienste um das Rote Kreuz das Verdienstkreuz des Österr. Roten Kreuzes, den Dr. Hans-Lauda-Preis und zuletzt die Ehrenmitgliedschaft seiner Bezirksstelle.
Neben seiner großen Verdienste hat sich Herr Anton Gratl besonders durch seine Menschlichkeit und durch seine unkomplizierte Hilfsbereitschaft ausgezeichnet.
Eine große Delegation des Roten Kreuzes nahm am Sterbegottesdienst in der St. Anna Kirche in Reutte und am letzten Geleit zum Friedhof Breitenwang teil.
Liebes Ehrenmitglied, lieber Toni, ein letztes Vergelt`s Gott für Deine uneigennützige Tätigkeit."
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