27.06.2016, 09:37 Uhr

Zwei neue Fahrzeuge und eine Feldküche für das Rote Kreuz

Pfarrer Alfred Höfler segnete bei einer offiziellen Feier das neue Notarzt-Einsatzfahrzeug, das Lastenfahrzeug sowie die Feldküche.

ROHRBACH-BERG (anh). "In den letzten 10 bis 15 Jahren ist die Mitarbeiterzahl des Roten Kreuzes gewachsen", sagt Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner. Zuwachs hat das Rote Kreuz aber auch in puncto Gerätschaften und Fahrzeuge bekommen. Ein Notarzt-Einsatzfahrzeug, ein Lastenfahrzeug sowie eine Feldküche wurden bei einer offiziellen Feier von Pfarrer Alfred Höfler gesegnet.

Feldküche war schon in Hanging im Einsatz

Die Anschaffung der Feldküche der Marke Kärcher hat sich bereits im letzten Herbst bei der Asylhilfe ausgezahlt, wie Rohrbachs Dienstführender Hannes Zeinhofer berichtet: "Beim Grenzübergang in Hanging haben wir damit für Flüchtlinge Gemüsesuppe zubereitet." Und auch bei der Segnungsfeier selbst wurden die Gäste von Charles Pickering, dem Chefkoch des oberösterreichischen Rot Kreuzes, mit Gulasch und Spätzle der Anlage verköstigt. Zwölf Mitarbeitern des Roten Kreuzes des Bezirks wird er auch den Umgang mit der Küche lehren. Betrieben wird die 2000 Kilogramm schwere Gerätschaft mit Gas oder Diesel und verfügt über drei Kesseln – mit einem Fassungsvermögen von je 100 Litern –, eine Grillpfanne sowie ein Backrohr. "300 Liter Schöpfgerichte lassen sich damit problemlos zubereiten und 300 bis 350 Personen sind schnell versorgt", rechnet Zeinhofer vor.

Notarzt-Einsatzfahrzeug für alle Stützpunkte

Das neue Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF), ein 180 PS starker VW Amarok mit zuschaltbarem Allrad und Hinterachs-Sperre, gehört bereits seit Februar zum Fuhrpark. Es wurde 2011 vom Landesverband speziell auf das Rote Kreuz zugeschnitten und bietet ausreichend Platz für Besatzung und Ausrüstung. In den folgenden Jahren sollen alle Stützpunkte sukzessive mit dem neuen NEF ausgestattet werden, um für die etwa 1300 EInsätze pro Jahr gut gerüstet zu sein.
Speziell im Katastrophenhilfsdienst zum Materialtransport wird das neue Lastenfahrzeug, ein Mercedes Sprinter mit zuschaltbarem Allrad, von Nutzen sein. Sechs Personen haben in dem 163 PS starken und auf fünf Tonnen typisierten Vehikel Platz. Stationiert wird es in Rohrbach und ermöglicht eine Nutzlast von 1800 Kilogramm – dreimal so viel wie das Vorgängermodell.
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