25.04.2016, 15:37 Uhr

Freibäder starten mit Neuerungen

Die städtischen Freibäder starten mit ersten Mai in die neue Saison – erstmals sind heuer alle Bäder "rauchfrei". (Foto: Stadt Salzburg)

Am ersten Mai startet die Freibadsaison – heuer erstmals "rauchfrei" und mit Piktogrammen.

SALZBURG (lg). Die letzten Vorbereitungsarbeiten sind nahezu abgeschlossen, dem Start in die Freibadsaison am ersten Mai steht nichts mehr im Wege. "Die Schwimmbecken sind bereits alle mit Wasser gefüllt, vergangene Woche haben wir die Pflasterreinigungen durchgeführt. Mit der Pflege des Rasens auf der Liegefläche und dem Schneiden der Hecken haben wir bereits im März begonnen", erzählt Josef Reichl, Leiter der städtischen Betriebe.

Rauchfreie Freibäder

Mit dem Freibad in Leopoldskron, besser bekannt als "Lepi", dem Volksgartenbad und dem Aya-Bad in der Alpenstraße stehen den Salzburgern drei städtische Freibäder zur Verfügung. "Sollte das Wetter bereits ein paar Tage früher sommerlich sein, dann sind wir flexibel genug, um aufzusperren", so Reichl, auf den in der heurigen Badesaison einige Neuerungen warten. "Heuer sind erstmals alle drei Freibäder rauchfrei, nur in bestimmten, markierten Raucherzonen darf geraucht werden. Im Aya-Bad hatten wir im Vorjahr die Probephase, dort hat es recht gut geklappt. Natürlich ist das ein Thema, bei dem es immer unterschiedliche Meinungen gibt, aber wir werden das gut regeln", ist Reichl überzeugt.

Piktogramme als Hilfe

Ebenso ein Novum sind die Piktogramme mit Verhaltensregeln, die vor dem Saisonstart in den städtischen Freibädern sowie beim Lieferinger Badesee angebracht wurden. Anlass dafür waren Beschwerden von weiblichen Badegästen im Paracelsusbad, die sich von Asylwerbern durch Anstarren und anzügliche Gesten belästigt fühlten. Angebracht werden die Piktogramme speziell im Dusch- und Beckenbereich. Einen privaten Sicherheitsdienst wie im Paracelsusbad werde es in den Freibädern – zumindest vorerst – nicht geben. "Ich will den Badegästen ein ungestörtes Badevergnügen ermöglichen, indem sich jeder an die Regeln hält, egal, ob Einheimischer, Tourist oder Asylwerber. Ein Wachdienst wäre die letzte Möglichkeit. Die Piktogramme sehe ich auch als Unterstützung für das Personal, denn durch die Bilder kann man Asylwerbern, die kein Deutsch sprechen, die Regeln verständlich erklären. Die ein oder andere Beschwerde wird es wohl geben, so realistisch bin ich", so Reichl.

Was die FPÖ zu den Piktogrammen sagt und wie Salzburgs Politiker darauf reagieren, lesen Sie HIER
Einen Kommentar zum Thema Zusammenleben in Salzburg finden Sie HIER
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