08.04.2016, 11:15 Uhr

Eine Russisch-Österreichische Kooperation

Die Österreichischen Schüler präsentierten heimisches Essen im fernen Russland. (Foto: Tourismusschulen Klessheim)
SALZBURG (ck). Kürzlich konnten 13 Schüler der Tourismusschulen Salzburg in ihrer Partnerschule in Chelyabisnk russiche Luft schnuppern. Für einen unmittelbaren Eindruck des russischen Lebens, brachte man sie bei lokalen Familien unter. Bei einem "Salzburg Tag" stellten die Schüler das Salzburgerland als Urlaubsdestination vor. "Russland ist ein interessanter Herkunftsmarkt mit hohem Potenzial“, schildert Leo Wörndl, Geschäftsführer der Tourismusschulen Salzburg. In Arbeitsgruppen wurden die Unterschiede zwischen russischen und österreichischen Lebensgewohnheiten herausgearbeitet. "Es ging darum, die Touristen aus dem anderen Land besser zu verstehen, Konflikte zu vermeiden und den russischen Gast in Zukunft individueller betreuen zu können“, berichtet Wörndl. Unter den 250 Gästen waren auch fünfzehn russische Reiseveranstalter der Einladung gefolgt und haben sich über das Urlaubsangebot in Salzburg informiert. Dabei wurden von den Schülern Salzburger Schmankerl gekocht und serviert. Das Fazit der Reise fiel bei den Salzburger Schülern eindeutig aus: "Wir wissen jetzt viel mehr über Russland und haben gelernt, wie gastfreundlich die Menschen dort sind. Außerdem sind wir dankbar für die hohen Standards in Österreich beim Wohnen, Essen und beim Wasser.“ Die Kooperation zwischen den Salzburger Tourismusschulen und dem "Russian British Institute of Management" besteht nun seit 11 Jahren.. Das Institut ist eine Privatschule in der Industriestadt Chelyabinsk und bietet Programme in den Bereichen Management und Internationale Bakkalaureate an. Das Diplomprogramm „Hospitality“, das von 600 Schülern besucht wird, wurde von den Tourismusschulen Salzburg entwickelt. Bei den Abschlussprüfungen sind Prüfer aus Salzburg vor Ort. Jedes Jahr kommen im Rahmen dieser Zusammenarbeit 15 Studenten aus Russland nach Österreich, um in Wintersport-Hotels russische Gäste zu betreuen. Vor allem an der Rezeption sind die Praktikanten Ansprechpartner für russische Gäste, die oft kaum Englisch oder Deutsch verstehen.
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