06.08.2016, 15:51 Uhr

Der "Guckloch-Bam" auf der Hohen Linde in Waldneukirchen

Christian Tretter mit Tochter Lilli beim Gucklochbam
Keine Ausrede gibt es jetzt mehr, wenn man nach den Bergen im Steyrtal, im Toten Gebirge und Sengsengebirge gefragt wird. Denn der „Gucklochbam“ auf der Hohen Linde in Waldneukirchen zeigt genau auf die Bergspitze und liefert zusätzlich auch noch Information über die Höhe des Berges. Seit Juni steht ein geschälter Baum mit 20 Löchern, die punktgenau auf die entsprechenden Spitzen zeigen, an einem der schönsten Aussichtspunkte der Region. „Ich habe etwas Ähnliches in den Tiroler Bergen gesehen und die Idee für unseren schönen Platz "auf der Lindn" adaptiert“, so erzählt der Wirt Christian Tretter. Sein Freund Fabian Ömmer, ein gelernter Zimmermann und begeisterter Alpinist, machte sich an die Arbeit und fertigte den „Gucklochbam“ an. Besonders erfreulich ist, dass es für Kinder eigene Gucklöcher gibt, die etwas niedriger im Baum angebracht sind. So können diese ungehindert den Großen Priel, den Landsberg oder das Dürre Eck entdecken. Für die „Großen“ gibt es insgesamt 14 größere und kleinere Löcher, die eine Erkundung der Bergspitzen der Sandsteinzone und der Kalkalpenzone möglich machen.

0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.