29.09.2016, 13:10 Uhr

Steyrer Studenten entwickeln Marketingstrategie für Rika Innovative Ofentechnik

Leicht lachen haben die GSM-Studierenden nach einem guten Projekt: Karin Kiss, FH-Prof. Andreas Zehetner, Claudia Wallerstorfer, Martin Ziekel, Aleksandra Vasiljevic, Lukas Schaubmayr, Karl Philipp Riener, Karl Riener (GF Rika) und Cornelia Salzwimmer (Rika). (Foto: FH OÖ)

„Wir sind begeistert von der Qualität der Arbeit, die bereits viele konkrete Ansatzpunkte und Handlungsempfehlungen für Rika beinhaltet“, freut sich Karl Riener, Eigentümer der RIKA Innovative Ofentechnik über das Ergebnis.

ROHR/STEYR. Ein praxisnahes Studium ist eine Bereicherung – für die Studierenden ebenso wie für die Wirtschaft. Davon konnten sich die Studierenden des Studiengangs Global Sales and Marketing und der traditionsreiche Ofenhersteller RIKA im vergangenen Semester überzeugen. Ein sechsköpfiges Studententeam hat in enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmen eine Marketingstrategie entwickelt, die Kunden direkt und emotional anspricht, insbesondere über moderne Kommunikationswege.

Neue Medien kommen zum Zug

Rika zählt zu den führenden Anbietern hochwertiger Kaminöfen und ist Marktführer für Pelletöfen im deutschsprachigen Raum. Bislang lag der Vertriebsfokus auf dem Fachhandel, künftig wird der Endkunde auch direkt und damit weniger „technisch“ angesprochen. Ein Schwerpunkt des studentischen Marketingkonzepts lag auf den neuen Medien, der Hauptquelle zur Informationsbeschaffung, aber auch zur Weiterempfehlung von Produkten. Gefragt waren konkrete Handlungsempfehlungen, etwa Themen und Inhalte für Facebook, Instagram und Youtube. Als wichtige Multiplikatoren wurden Markenbotschafter definiert und eine clevere Einrichtungs-App vorgeschlagen.

Nachfolgeprojekt ist bereits geplant

Das Praxisprojekt des Studiengangs Global Sales and Marketing wurde von FH-Prof. Andreas Zehetner betreut, der auch die theoretischen Grundlagen vermittelte. „Unsere Studenten profitieren sehr von den Kooperationen mit der Wirtschaft, sie können ihr Wissen sofort in Bezug zur Praxis setzen.“ Und auch Karl Riener ist von diesem Ansatz überzeugt: „Ich kann anderen Unternehmen die Zusammenarbeit mit der FH nur empfehlen, uns haben die frischen Ideen und neuen Blickwinkel extrem positiv überrascht.“ Und vielleicht treffen Wartende an Bushaltestellen, Weihnachtsmarktbesucher oder Raucher vor dem Restaurant ja demnächst auf erwärmend witzige Rika-Aktionen, ersonnen vom kreativen Studententeam aus Steyr. Rika hat die Gruppe bereits für ein Nachfolgeprojekt im kommenden Semester engagiert.
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