25.05.2016, 13:30 Uhr

Aktuelle Projekte und Visionen für Seefeld

Die neuen Farben der Standseilbahn entstanden aus einer Kooperation mit BMW.

Heute wurde bei einer Pressekonferenz in Seefeld die umlackierte Standseilbahn präsentiert: In Zusammenarbeit mit BMW entstanden die neuen Farben, umgesetzt wurde das Projekt von Plattner Georg aus Zirl.

SEEFELD. Früher blau-rot, heute grau-magenta und auch ein neues Logo wurde von der Seefelder Marketingabteilung entworfen. Entstanden ist das neue Design in einer Kooperation mit BMW, auch eine Änderung der Fassadengestaltung (erneute Kooperation) ist geplant. Bei einer Pressekonferenz an der Talstation Rosshütte stellte der Seefelder Bürgermeister Werner Frießer neue Projekte vor und zog Bilanz.

Spannende Wintersaison

Nach einem katastrophalen Dezember ist es erst am 6.1.2016 wieder kalt geworden, was einen äußerst schlechten Start in die Wintersaison bedeutete. Trotzdem konnte man den Winter mit einem Rekordumsatz von 8,8 Mio. Euro abschließen - die schlechten Schneebedingungen haben jedoch zum Umdenken bewogen. Die Beschneiungssoftware "Liberty" hilft auf Schneedefizite zu reagieren, geplant ist der Neukauf eines "Kässbohrer PistenBully 600". Die neue Maschine wird mit dem neuen "SnowSat" System ausgestattet, hier wird das komplette Skigebiet mittels Satelliten gescannt (am Schneeschild der Pistenraupe sind Sensoren verbaut welche dem Fahrer auf einem Display die genaue Schneehöhe anzeigen). Daraufhin kann gezielter und effizienter präpariert und verschoben werden, somit kann der Schneimeister auf Schneedefizite gezielt reagieren. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 360.000 € für die Pistenraupe und 40.000 € für das SnowSat-GPS-System.

Visionen für Zukunft

Seefeld ist laut Frießer das modernste Skigebiet nördlich des Inns - Garmisch Partenkirchen verschläft die Konkurrenz etwas. Laut BGM Frießer steht die Vision des Zusammenschlusses mit dem Gschwandtkopf Ski-Gebiet im Raum, heuer wird sich entscheiden ob man in die Planung geht. Kosten würde das Ganze etwa 20 Mio. Euro, es gibt auch schon Interessenten bezüglich der Finanzierung. Ein weiteres Ziel ist es, bis 2025 Schuldenfrei zu sein, besonders da 2029 neue Investitionen nötig sein werden: Die Konzession der Standseilbahn läuft aus, es soll eine Alternative folgen (keine Standseilbahn mehr, Grund: sehr aufwändig bei viel Schnee). Ein weiteres wichtiges Projekt welches aktuell umgesetzt wird, ist der Mountainbike-Single-Trail, für Downhiller ist eine eigene Abfahrt geplant, nähere Infos dazu folgen im Juni.

Weitere Anschaffungen/Projekte:

- Die Modernisierung der Beschneiung (Umbau von 5 "Rubis"-Lanzen, Neukauf von 3 Propeller-Maschinen, Neukauf von 20 neuen "Rubis"-Hochdrucklanzen, Austasch der alten "Borax"-Lanzen, Kosten: 360.000 €).

- Ein Behördlich vorgeschriebener Revisions-Umbau der Härmelekopfbahn für die Verlängerung der Konzession (Austausch von Laufwerk und Gehänge, Kosten: 1.200.000 €).

- Die Erweiterung des Spielplatzes beim Bergrestaurant Rosshütte (Neukauf eines zweiten "Tramp-Bag" (Trampolin & Luftkissen), Tubingbahn).
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