15.04.2016, 08:24 Uhr

Villacher Gemeinderat segnet Thermen-Paket ab

„Wir tragen Verantwortung für unsere Stadt und haben mit der KärntenTherme auch die Zukunft von 700 Arbeitsplätzen gesichert", sagt Bürgermeister Günther Albel (Foto: KK)
VILLACH. Mit breiter Mehrheit (SPÖ, FPÖ und Neos) stimmte der Villacher Gemeinderat gestern für das in den vergangenen Monaten geschnürte Paket zur wirtschaftlichen Neuaufstellung der KärntenTherme. ÖVP, Grüne und Erde lehnten den Antrag ab. Dem Beschluss nach pachtet die Stadt Villach die für ganz Kärnten extrem wichtige Ganzjahreseinrichtung und sucht nun europaweit nach einem künftigen Betreiber. Die ebenfalls beschlossenen Mindereinnahmen im neuen Pachtvertrag liegen mit durchschnittlich 275.000 Euro pro Jahr weit unter jenen Beträgen, die andere Städte für ihre Hallenbäder jährlich zahlen müssen.

700 Arbeitsplätze gesichert

Die KärntenTherme selbst ist ein sehr gut florierendes Unternehmen, das pro Jahr fast 300.000 Gäste anlockt. Die finanzielle Schieflage war entstanden, weil man gleich zu Beginn mit einem statischen Problem und einer mehrwöchigen Schließung zu kämpfen hatte. Auch die international flaue Wirtschaftslage und reduzierte Konsumausgaben der Thermengäste setzten ihr massiv zu. „Die Villacherinnen und Villacher haben gestern wieder einmal gesehen, wie wichtig es ist, dass sie eine entscheidungsfähige, stabile und verantwortungsvoll arbeitende Mehrheit im Gemeinderat gewählt haben“, resümiert Bürgermeister Günther Albel. „Wir tragen Verantwortung für unsere Stadt und haben mit der KärntenTherme auch die Zukunft von 700 Arbeitsplätzen gesichert.“
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