21.06.2016, 13:51 Uhr

Nach Abstieg heißt es nach vorne schauen

Fehlende Tore und Verletzungspech sorgten dafür, dass der Klassenerhalt nicht glückte (Foto: SV Ruden)

Der SV Raiba Ruden muss als Tabellenletzter absteigen und spielt kommende Saison in der 1. Klasse.

RUDEN. Vergangenes Wochenende endete die Saison für den SV Raiba Ruden mit einer 2:3 Heimniederlage im letzten Spiel gegen FC Alpe Adria. Allerdings stand die Mannschaft bereits schon vor der Begegnung als Fixabsteiger aus der Unterliga Ost fest.

Chancen ausgerechnet

Mit 19 Punkten und 21 Niederlagen in 30 Partien, belegt der SV Ruden den letzten Platz der Tabelle. "Aufgrund der Tatsache, dass wir bereits voriges Jahr für die 1.Klasse geplant haben und dann aufgrund des Rückzuges von Magdalensberg doch in der Unterliga verblieben sind, haben wir gewusst, dass wir nicht vorne mitspielen werden", sagt SV Ruden Obmann Dietmar Karlbauer.
Allerdings hat sich der Verein, laut Karlbauer, reelle Chancen auf den Klassenerhalt ausgerechnet. Leider hat es im Endeffekt dann, trotz aller Anstrengungen, doch nicht dazu gereicht.

Schlechte Torbilanz

Keine Mannschaft in der Unterliga Ost hat in dieser Saison weniger Tore als der SV Ruden erzielt – nämlich nur 25. Karlbauer: "Uns hat eindeutig ein durchschlagskräftiger Stürmer gefehlt. Das sieht man auch an den erzielten Toren. Auch wäre ein Kreativspieler im Mittelfeld notwendig gewesen."
Im Frühjahr suchte dann auch noch das Verletzungspech die Kampfmannschaft heim und sorgte dafür, dass der Kampf um den Klassenerhalt von Beginn an ins Stottern kam.

Nächste Saison

Die Spieler des SV Ruden haben nur eine kurze Sommerpause, bevor die Vorbereitung auf die kommende Saison in der 1. Klasse bereits im Juli beginnt. "Die Planungen für die nächste Saison sind bereits im Laufen. Änderungen sind angedacht, werden aber erst bekanntgegeben, wenn alles fixiert und vom Vorstand abgesegnet wurde", sagt der Obmann.
Als Ziel für die kommende Saison erklären die Rudener, dass sie "eine Mannschaft zu formen, die um den Aufstieg mitspielen kann." Dazu wird aber auch das nötige Quäntchen Glück vonnöten sein, das der Mannschaft in diesem Jahr so oft gefehlt hat.
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