01.04.2016, 14:25 Uhr

Eine grüne Stimme mit Bauchweh

Andre Winter und die Götzner Grünen wollen sich in die politische Arbeit einbringen. (Foto: Grüne)

Warum die Götzner Grünen gestärkt in den Gemeindegremien vertreten sind und Vizebgm. Reinalter "auf die Finger schauen wollen", lesen Sie hier!

"Die Grünen Götzens sind zu Wahl angetreten, um in der Gemeinde mitzuarbeiten und ihre grünen Ideen einzubringen und umzusetzen. Bisher war das aufgrund der Mehrheitsverhältnisse nicht möglich. Jetzt ist jedoch Bewegung in der Situation." So lautet der Originaltext einer Aussendung der Götzner Grünen.
Bgm. Josef Singer und die Liste „Gemeinsam für Götzens" suchte mit den Grünen nach der Wahl das Gespräch. Basierend auf der guten Gesprächsbasis davor in der gemeinsamen Oppositionszeit und nach vertiefendem Meinungsaustausch einigte man sich: "Wenn es inhaltliche Übereinstimmung gibt, werden wir zusammenzuarbeiten. Das werden wir von Fall zu Fall neu bewerten", erklärt der Grüne Gemeinderat André Winter.

Vizebürgermeister mit Bauchweh

Erstmals werden die Grünen in drei Ausschüssen stimmberechtigt vertreten sein. Darüber hinaus üben sie künftig als Rechnungsprüfer eine wichtige Kontrollfunktion in den Argrargemeinschaften aus. "Unser Anspruch ist es, Götzens mitzugestalten. Die neuen Funktionen ermöglichen es uns unsere Projekte voranzutreiben", so Winter. Dass im Gegenzug bei der konstituierenden Sitzung die Grüne Stimme für Volkmar Reinalter abgegeben wurde, erfolgte mit Bauchweh, wie Winter zugibt. "Mir ist bewusst, dass er am finanziellen Debakel der Muttereralmbahn beteiligt ist, aber er ist auch derjenige, der zuletzt den Schuldenberg reduzieren konnte. Ich werde ihm in Zukunft ganz genau auf die Finger schauen", legt GR André Winter seine Beweggründe offen.

Form der Zusammenarbeit

Der grüne Listenvorsitzende zerstreut erneut Gerüchte über die Form der Zusammenarbeit. "Eines möchte ich klarstellen: Aus einer einmaligen Unterstützung bei einer Wahl lässt sich keine inhaltliche Zusammenarbeit ableiten. Wir werden uns konstruktiv in den Ausschüssen und im Gemeinderat einbringen. Darüber hinaus werden wir Transparenz und BürgerInnenbeteiligung einfordern und auch weiterhin nach objektiven Kriterien unsere Zustimmung geben oder verweigern!"
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