07.04.2016, 15:26 Uhr

Spatenstich zum neuen Volksschulstandort in der Waldschule

Foto (Magistrat) v.l.n.r.: Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger, Waldschuldirektorin Astrid Leeb, BEd Pflichtschulinspektorin Sabine Karl-Moldan, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Umweltgemeinderat Ing. Robert Pfisterer. (Foto: Magistrat WRN/Baumgartner)

Wiener Neustadt (Red.).-

Spatenstich zum neuen Volksschulstandort in der Waldschule
Schwarz/Schneeberger: Standort ist bestens geeignet für Bewegungs- und Ökologie-Schwerpunkt

Wiener Neustadt (7.4.2016) Ab dem Schuljahr 2016/2017 wird es am Areal der Waldschule Wiener Neustadt einen neuen Volksschulstandort geben, wenn es nach den Plänen der Stadtgemeinde geht. Bildungslandesrätin Mag. Barbara Schwarz und Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger nahmen gestern den Spatenstich zu den Baumaßnahmen für die Volksschule in der Waldschule vor.

Schwarz und Schneeberger zu den Plänen und den pädagogischen Schwerpunktsetzungen an diesem neuen Volksschulstandort in Wiener Neustadt: „Das große Areal inmitten des Föhrenwaldes und die bestehende Infrastruktur – beispielsweise das Hallenbad – bieten sich an für die pädagogischen Schwerpunkte Ökologie und Bewegung. Es ist ausreichend Platz für Lernfreiräume und alternative Lernmethoden am gemeinsamen Gelände und im barrierefreien Gebäude. Geplant sind natürlich auch kooperative Unterrichtseinheiten von Volksschule und NÖ Landessonderschule, die das soziale Miteinander von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen fördern sollen. Schülerinnen und Schüler der Volksschule werden an diesem Standort gemeinsam mit den Kindern der Waldschule damit die Möglichkeit haben, ihre Handlungs- und Sozialkompetenzen zu erweitern. Vielfalt soll hier als Chance erkannt werden, so wie es der inklusive Ansatz vorsieht. Daher ist dieses Projekt ganz besonders unterstützenswert.“

Derzeit werden in der Waldschule – einer Sonderschule für Kinder mit besonderen Bedürfnissen in körperlicher und/oder geistiger Hinsicht – rund 100 Schüler in 19 Klassen unterrichtet. Kleinklassen und Kleingruppen ermöglichen eine intensive Betreuung, unterstützt von einer Psychologin, von SozialpädagogInnen, TherapeutInnen, TherapiehelferInnen und den Diplomschwestern des angeschlossenen Heimes mit medizinisch-therapeutischer Rehabilitation. (Schluss)
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