13.05.2016, 06:16 Uhr

"Steig ein!" – Schneller mit Zug und U-Bahn

Niederlage für Bezirksblätter-Redakteur Michael Holzmann: "Bis wir einen Parkplatz gefunden hatten und zu Fuß am Ziel waren, war es 8.45 Uhr."

Serie Teil 3: Wettrennen: Zwei Teams starteten parallel mit Pkw und Öffis und fuhren von Neulengbach zum Palais Niederösterreich in der Wiener Herrengasse.

REGION WIENERWALD/NEULENGBACH (mh). Im Land NÖ gibt es aktuell 1.622 Kilometer Schienennetzlänge. Die Züge legen pro Jahr rund 24,5 Millionen Kilometer zurück. Auch das öffentliche Busangebot kommt auf 23,1 Millionen Fahrplankilometer. Dem gegenüber stehen 13.580 Kilometer an Landesstraßen. Doch wie ist man tatsächlich schneller und vor allem stressfreier unterwegs? Wir haben den Test gemacht.

Das Rennen

"Das Rennen" startete zur Stoßzeit um 7.28 Uhr beim Bahnhof Neulengbach Stadt. Das "Team Öffi", angeführt von Bezirksblätter-Leute-Reporterin Anja-Maria Einsiedl, nahm den REX bis zum Westbahnhof. Dort um 8.06 Uhr ohne Zwischenfälle angekommen, ging es mit der U3 in nur fünf Minuten weiter bis zur Station Herrengasse. "Wieder zu Tage gekommen und nach zwei Umdrehungen war ich um 8.20 Uhr am Ziel beim Palais Niederösterreich in der Herrengasse 13."

Nur auf der Autobahn schneller

Flott begann es auch für das "Team Pkw" mit Bezirksblätter-Redakteur Michael Holzmann. Zeitgleich gestartet passierte der schnittige Kleinwagen nach 23 Minuten auf der Westautobahn um 7.51 Uhr die Stadtgrenze. Doch dann war es mit dem Vorsprung vorbei. "Bei viel Verkehr und roten Ampeln begann schon in der Wientalstraße bei Hütteldorf der Stop-and-go-Ver­kehr", ärgert sich Holzmann. Als das "Team Öffi" bereits am Ziel war, standen die Autofahrer zur gleichen Zeit erst beim Naschmarkt im Stau. Wieder in Schwung gekommen erreichte das "Team Pkw" um 8.34 Uhr den Michaeler Platz, wo die Herrengasse bereits zu sehen war. "Bis wir einen Parkplatz gefunden hatten und zu Fuß am Ziel waren, war es allerdings 8.45 Uhr", gesteht Holzmann seine Niederlage ein.

Zur Sache

Die Fahrt mit Zug und U-Bahn kostete 8,20 Euro, mit dem Auto 21,74 Euro (Amtliches Kilometergeld und 60-Minuten-Parkschein). Die schnellste Fahrtroute in der VOR-Region findet die AnachB-App.

Lesen Sie nächste Woche: Die gefährlichsten Strecken in der Region Wienerwald/Neulengbach. Infos und Gewinnfragen auch auf meinbezirk.at/steigein

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Die Gewinnfrage 3 lautet: Wie heißt die App, die in der VOR-Region Fahrstrecken von A nach B vergleicht?
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