23.05.2016, 14:36 Uhr

Ausbildung in der Feuerwehr: Bezirk Zwettl hat die Nase vorne

Der richtige Umgang mit einem Hohlstrahlrohr wird bei der Ausbildung geübt um im Einsatzfall bestens gerüstet zu sein. (Foto: K. Fessl)
Für die Freiwilligen Feuerwehren im Bezirk Zwettl ist Ausbildung nicht nur ein Schlagwort, weil es modern ist, sondern es wird von den örtlichen Feuerwehren über die Abschnitte und den Bezirk getragen.

225 Kameraden wurden in den ersten fünf Monaten im Bezirk Zwettl bei den unterschiedlichsten Modulen wie Abschluss Truppmann (früher Grundausbildung), Arbeiten in der Einsatzleitung (Funk), Atemschutzgeräteträger und Grundlagen Führen ausgebildet.

Einige Neuerungen, bei den Modulen Abschluss Truppmann wo die Teilnehmer jetzt ihr Grundausbildungswissen im Stationenbetrieb neben einer schriftlichen Erfolgskontrolle unter Beweis stellen müssen und die Umstellung des Atemschutzgeräteträgerlehrganges, haben dieses Halbjahr nicht nur die Teilnehmer sondern auch die zahlreichen Ausbildner aus dem Bezirk gefordert.

Gerade die Atemschutzgeräteträgerausbildung hat im Feuerwehrwesen einen besonders hohen Stellenwert, ist doch immer wieder bei Einsätzen, nicht nur bei Brand- sondern auch bei technischen Einsätzen mit Schadstoffen zB mit Brandrauch zu rechnen. Durch die Atemschutzgeräte können sich die Feuerwehr Mitglieder vor Schadstoffen schützen und somit den Einsatzauftrag erfolgreich erfüllen. Bei der Überarbeitung dieses Moduls wurde vermehrt auf Praxis gesetzt um für die zukünftigen Einsätze und Anforderungen noch besser gerüstet zu sein.

Ein altes Sprichwort sagt, „Übung macht den Meister“, dies nehmen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren sichtlich immer wieder zu Herzen wenn man sich die beachtliche Zahl von 225 Kameraden/innen vor Augen hält die eine Ausbildung im Bezirk absolviert haben ganz abgesehen von den vielen Mitgliedern welche höhere Module in der NÖ Landesfeuerwehrschule in Tulln in den ersten fünf Monaten besucht haben.
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