13.10.2016, 15:00 Uhr

Ottenschlag: Schule im Schloss bis 2019 gesichert

Martin Maurer, Bgm. Wolfgang Vogl, Paul Glaßner, VzBgm. Paul Kirchberger, Helga Wimmer, Obmann Robert Hafner, LR Barbara Schwarz, Bgm. Christa Jager, Doris Maurer, Beatrix Meneder (v.l.). (Foto: Büro LR Schwarz)
OTTENSCHLAG. Nach der Meldung zur Schließung der Landwirtschaftlichen Fachschule in Ottenschlag gingen in der Region verständlicherweise die Wogen hoch. Doch das Kernland hat sich „Handeln statt Jammern“ auf die Fahnen geschrieben. Daher reiste am 12. Oktober eine Delegation aus dem Waldviertler Kernland, allen voran Bürgermeisterin Christa Jager, nach St. Pölten um mit Landesrätin Barbara Schwarz die Thematik zu besprechen.

Schulbetrieb vorerst gesichert

„Das Schloss Ottenschlag ist nicht nur Heimat der LFS mit dem Schwerpunkt Tourismus, sondern auch Heimat für die Bäuerinnen, die Landjugend, die Direktvermarkter sowie Ort zahlreicher Veranstaltungen und Kurse. All dies ist eng mit der LFS verbunden. Die Schließung dieser Schule beeinflusst daher das gesamte soziale Leben in der Region“, ist Christa Jager besorgt.
All dies wurde in einem sehr konstruktiven Gespräch mit LR Barbara Schwarz erörtert. Sie konnte zusichern, dass bis 2019 der Schulbetrieb in Ottenschlag in der jetzigen Form gesichert ist. „Alle SchülerInnen, die jetzt mit ihrer Ausbildung begonnen haben, können diese auch in Ottenschlag abschließen“, betonte LR Schwarz in der Diskussion. Ebenfalls wurde zugesichert, dass alle neuen SchülerInnen der LFS Ottenschlag, die Ausbildung zum Koch/zur Köchin und Restaurantfachmann/frau ohne Verzögerung abschließen können.

Konzept wird ausgearbeitet

Ein weiteres Ergebnis der Gespräche ist, dass die Kleinregion Waldviertler Kernland sofort mit der Arbeit an einem neuen integrativen Konzept beginnt. Gemeinsam mit der Bevölkerung und dem Land Niederösterreich sollen bereits im Jänner die Umfeldanalyse abgeschlossen und erste Konzeptideen entwickelt werden. „Das Schloss Ottenschlag soll als Bildungsstandort in der Region erhalten bleiben. Daran werden wir gemeinsam arbeiten“, ist Robert Hafner, Obmann der Kleinregion Waldviertler Kernland, fest entschlossen.
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