Europäisches Parlament
Donaustädter Bernoulligymnasium will Botschafterschule werden

- Europaabgeordnete sprechen mit Lehrkräften über ihre Arbeit im Europäischen Parlament. Donaustadts Bernoulligymnasium kämpft um den Titel "Botschafterschule des Europäischen Parlaments".
- Foto: Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich
- hochgeladen von Sophie Brandl
Das Donaustädter Bernoulligymnasium will den Titel der "Botschafterschule des Europäischen Parlaments" für sich gewinnen.
DONAUSTADT Seit Montag, 25. Jänner, starten insgesamt 15 Schulen mit einem Online-Seminar in das Botschafterschul-Programm des Europäischen Parlament für das Schuljahr 2020/2021. Mit dabei ist Donaustadts Bernoulligymnasium.
Für das Programm haben die Europaabgeordneten Lukas Mandl (ÖVP), Evelyn Regner (SPÖ) und Roman Haider (FPÖ) mit Lehrkräften über ihre Arbeit im Europäischen Parlament gesprochen. Dabei wurde die Bedeutung der Gesetzgebung und der europäischen Demokratie hervorgehoben. Die Abgeordneten schätzen das Engagement der teilnehmenden Schulen.
Am Weg zur Botschafterschule
Bei einem halbtägigen Online-Seminar starteten Lehrkräfte von 15 Schulen in das Botschafterschul-Programm. „Österreichs Rolle in Europa und die Bedeutung der Europäischen Union im Interesse der guten staatsbürgerlichen Bildung zu vertiefen, ist ein so wertvoller Beitrag der Botschafterschulen für eine gute Zukunft. Die Inputs seitens der Lehrerinnen und Lehrer beleben die Arbeit für rot-weiß-rot im Europaparlament, stets überparteilich und zukunftsorientiert", meint Lukas Mandl.
Bei den Abgeordneten ist auch Evelyn Regner dabei. Für sie ist das Projekt der EU-Botschafterschulen eine Erfolgsgeschichte. "Für die Schülerinnen und Schüler gehört die EU zum Alltag. Offene Grenzen, der Euro, das vereinte Europa sind für sie ganz normal. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit diesem Projekt die EU auch in der Schule als fixe Größe etablieren."
Roman Haider hebt die besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie hervor, welche sich auf ganz Europa auswirken. "Gerade die Jugend ist durch die Schließungen von Schulen, Universitäten und Lehrstellen besonders betroffen. Hier gilt es einen wirklichen solidarischen Ansatz zu finden und nicht einfach nur das Verschieben von Geldern und damit von Problemen, die diese EU schon genug im Würgegriff haben.“
Lob für Europapolitisches Engagement
Für den Titel "Botschafterschule des Europäischen Parlaments" nehmen die Anwärterschulen an einem eigens entwickelten europa- und demokratiepolitischen Programm teil. Dieses umfasst Fortbildungstätigkeiten für Lehrkräfte und schulische Aktivitäten rund um die Europäische Integration, Demokratie und die Werte der EU.
Wenn das Bernoulligymnasium alle Kriterien erfüllt, bekommt es den Titel "Botschafterschule des Europäischen Parlaments". Damit wird das Gymnasium gleichzeitig Teil eines EU-weiten Netzwerks von rund 1.500 Schulen, die eine besonders enge Kooperation mit dem Europäischen Parlament pflegen. Seit 2017 gibt es das Programm bereits in Österreich. Bisher wurden 75 Schulen aus allen Bundesländern zertifiziert.
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