12.10.2014, 14:30 Uhr

Kagran: Frei zugängliche Sportanlagen werden erweitert

Neugierige beobachten die Arbeiten an der Sportanlage am Strakaweg.

Auf der Strakawiese werden die vorhandenen Freizeitflächen bis zum Frühjahr 2015 mit Netzen, Zäunen und Kunststoffbelag aufgerüstet.

DONAUSADT. Statt Fußball auf der Wiese mit zwei eisernen Torstangen ohne Netz zu spielen, haben alle Anrainer und Sportbegeisterten hier bald auf insgesamt über 1000m² die Qual der Wahl. Volleybälle über das Netz schmettern, beim Basketball über den Platz dribbeln, Tore schießen oder weiterhin auf dem sanierten Naturrasen Bälle passen.

Platz für die Jugend

„Wir wollten vor allem einen Raum für die Jugendlichen schaffen, es wurde viel über den Standort diskutiert, letztlich hat man sich gemeinsam mit MA 42, MA 52 und der damaligen Jugendbeauftragten für die Strakawiese entschieden“, sagt Gabriele Boleloucky-Bolen von der Bezirksvorstehung. Das Freizeitareal mit dem für alle frei zugänglichen Plätzen macht allerdings so manchem umliegenden Mieter Bauweh. „Im Rahmen des Hofgespräches, das wir in den angrenzenden Wohnhausanlage geführt haben, hat sich gezeigt, dass man wegen zu erwartenden Lärmes besorgt ist“, geht Boleloucky-Bolen offen mit den Besorgnissen der Bürger um. Vor Ort waren auch die Wohnpartner von Wiener Wohnen, die in einem ungezwungenen Rahmen bei Kaffee und Kuchen ein offenes Ohr für die Anliegen der Mieter hatten. Sabrina Hornacek, Kundenmanagerin bei Wiener Wohnen nahm gemeinsam mit SP-BV Nevrivy bei konkreten Beschwerden sogar Begehungen vor und nahm diese auf.

Besserer Schutz

„Die Jugendlichen brauchen nun einmal einen Ort, wo sie sich austoben können“, rechtfertigt die Bezirksvorstehung das Vorhaben. Die nächste Häuserfront ist auch durch eine weitere Grünfläche mit Bäumen getrennt, die den Schall abschwächen werden. Zudem wurde auf der Fläche immer schon Fußball gespielt, lediglich der Bodenbelag ändert sich. Direkt daneben liegt ein Kinderspielplatz.
Und vor eingeschlagenen Fensterscheiben und unfreiwilligem Mitspielen braucht man auch keine Angst mehr zu haben, das gesamte Areal wird entsprechend eingefriedet sein. Insgesamt also eine Verbesserung des Angebotes und der Sicherheit für die Spieler und die Zuschauer.
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