Pop-up-Stores Enns: Zusage für Förderungen

Nicht nur der Stadtturm soll in die Innenstadt locken.
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  • hochgeladen von Oliver Wurz

ENNS (km). Das langangekündigte Projekt "Pop-up-Stores" nimmt erste Formen an. Denn: "Die Projektbewilligung ist nun endlich eingegangen", erklärt Max Homolka, Geschäftsführer der Tourismus- und Stadtmarketing GmbH Enns (TSE). 40 Prozent der Projektkosten werden durch Förderungen des Landes Oberösterreich und der EU getragen. Die restlichen Kosten werden vom Ennser Wirtschaftsverein, der TSE und von der Stadt Enns unter Bürgermeister Franz Stefan Karlinger übernommen. "Es ist eine ganz neue Idee und eine super Chance, nicht nur für die Innenstadtbelebung in Enns", so Homolka. Auch junge Unternehmer würden von diesem Projekt profitieren. Denn jene, die neue Geschäftsideen ausprobieren wollen würden, könnten dies in Enns nun praktisch risikofrei. "Es handelt sich hier um ein Leuchtturm Projekt." Auch andere Gemeinden könnten, nach dem Motto "Nachahmer sind gern gesehen", etwas von dem Konzept für den eigenen Ortskern übernehmen.

In Enns wolle man, nachdem die Förderbewilligung nun eingegangen sei, im nächsten Schritt nochmals mit den Hausbesitzern in Kontakt treten. Ein Start des Projektes sei bereits im April möglich.

Idee hinter Pop-up-Stores

Der Sinn hinter dem Projekt ist schnell erklärt: Die Pop-up-Stores sollen die Ennser Innenstadt zusätzlich beleben. Dauerhaft leerstehende Geschäftslokale sollen so bald der Vergangenheit angehören. Denn: Provisorische Einzelhandelsgeschäfte beziehen je nach Modell unterschiedlich lange eine leerstehende Fläche. Das Projekt basiert auf einer Idee des Ennser Wirtschaftsvereins, welche die TSE nun umsetzt. Zwei verschiedene Modelle soll es dabei geben: die Short Term Nutzung und die Long Term Nutzung. Während bei der einen Variante die Interessenten nur einige Tage im Geschäft bleiben, beziehen sie bei dem anderen Modell mindestens einen Monat lang die Räumlichkeiten. Das Projekt ist derzeit mit einer Laufzeit von drei Jahren angesetzt. Unterstützung bekommt das Projekt auch von der Wirtschaftskammer Linz-Land.

Autor:

Katharina Mader aus Enns

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