Ein Drittel des 21. Bezirks steht unter Schutz
- Die Weingärten am Bisamberg gehören zu den Gebieten, die schon bisher unter strengem Schutz standen.
- Foto: Grüne
- hochgeladen von Christine Bazalka
FLORIDSDORF. Besonders freuen sich die Floridsdorfer Grünen über die Verordnung, die nun inkraftgetreten ist. Sie haben sich dafür eingesetzt, dass weite Teile des Bezirks als Landschaftsschutzgebiet geführt werden.
Von Bisamberg bis Donau
Das Gebiet umfasst den Bisamberg, der ja bisher schon geschützt war, sowie große Teile Stammers- und Strebersdorfs und verläuft dann entlang des Marchfeldkanals durch den Bezirk nach Süden. Auch das Donauufer und der nördliche Teil der Donauinsel bleiben Schutzgebiet. Insgesamt stehen nun 14 der 44 Quadratkilometer Bezirksfläche unter Schutz. Mit der Aufnahme neuer Gebiete bekennt sich die Stadt zum Erhalt der Naturräume, die je nach Zone unterschiedlich – auch landwirtschaftlich – genutzt werden.
"Ruf nach Bauland"
Susanne Dietl, Klubobfrau der Floridsdorfer Grünen, freut sich über das Signal: "Der permanente Ruf nach neuem Wohnraum hat dazu geführt, dass Grüngebiete zunehmend als Baulandreserve betrachtet wurden. Nun ist klar, wo die Natur auch in Zukunft geschützt ist und erhalten bleiben muss!"
"Südliches Donaufeld fehlt"
Sie wünscht sich eine weitere Ausweitung auf den südlichen Grünzug im Donaufeld und auf die Ziesel-Gründe rund um das Heeresspital in Stammersdorf.
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