Stammersdorf
Betriebe sollen Vorbild für ein gesundes und lebenswertes Grätzl werden
- Ein erster Betrieb für das Projekt ist mit dem Weltladen Stammersdorf bereits gefunden. Dafür haben sich Mitglieder der WiG, WKO und Inhaberinnen des Weltladens in Stammersdorf zusammengefunden.
- Foto: BV 21
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Nach einer Pilotphase im Stuwerviertel bringt die Wiener Gesundheitsförderung ihr Projekt „Gesunde Grätzel-Betriebe“ nach Stammersdorf. Die Vorbereitungen laufen bereits, 2027 soll es richtig losgehen.
WIEN/FLORIDSDORF. Vom kleinen Fachgeschäft bis zum Lokal an der Ecke. Die Betriebe im Grätzl schaffen nicht nur Arbeitsplätze, sondern oft auch Treffpunkte im Grätzl. Hier möchte die Wiener Gesundheitsförderung (WiG) ansetzen. Nach einer Pilotphase im Stuwerviertel in der Leopoldstadt wird das Projekt „Gesunde Grätzel-Betriebe“ nun auf Stammersdorf ausgeweitet.
„Ein Grätzel lebt von den Menschen vor Ort. Mit den ‚Gesunden Grätzel-Betrieben‘ möchten wir dabei unterstützen, Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern und damit einen positiven Beitrag sowohl für Mitarbeiter*innen und Betriebe als auch für die Bewohner*innen im Grätzel zu leisten.“, so Dennis Beck, Geschäftsführer der WiG.
Betriebe können Projekt mitgestalten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der teilnehmenden Betriebe sollen unter anderem kostenlose Bewegungsangebote, Workshops, Schulungen, Vernetzungstreffen und individuelle Beratungen nutzen können. Zusätzlich sind finanzielle Förderungen für innovative Ideen vorgesehen, die Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz verbessern.
Auch Bezirksvorsteher-Stellvertreter Josef Fischer (SPÖ) begrüßt das Vorhaben: „Gesundheit ist ein Thema in jeder Lebenslage. Gerade dort, wo man arbeitet, sollte genaues Augenmerk auf ein Umfeld gelegt werden, dass das Wohlbefinden unterstützt und fördert. Dass die „Gesunden Grätzel-Betriebe“ nun auch zu uns in den Bezirk kommen, freut mich besonders.“
- Das Fachgeschäft für Fairen Handel besteht bereits seit über 25 Jahren und ist Anlaufstelle für fair gehandelte, großteils biologische Lebensmittel und Kunsthandwerk.
- Foto: BV 21
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Bevor das Programm 2027 und 2028 endgültig umgesetzt wird, sollen zunächst die Bedürfnisse der Betriebe erhoben werden. Der FH Campus Wien führt dafür derzeit eine Befragung unter Unternehmen in Stammersdorf durch.
Weltladen macht den Anfang
Die Ergebnisse sollen anschließend in die konkrete Ausgestaltung des Projekts einfließen. Interessierte Betriebe können sich bereits jetzt beteiligen und untereinander Kontakte knüpfen.
Ein erster Stammersdorfer Betrieb ist bereits mit an Bord: der Weltladen in der Stammersdorfer Straße 116-120. Das Fachgeschäft für fairen Handel besteht seit mehr als 25 Jahren und verkauft großteils biologische Lebensmittel sowie Kunsthandwerk aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Mehr Informationen und die nächsten Termine findest du unter: wig.or.at.
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