Schmidl sorgt sich um den Fischbestand
Fische verenden in Pfützen des Marchnebenarms

Schmidl auf der Brücke vor den Pfützen des Marcharms.
  • Schmidl auf der Brücke vor den Pfützen des Marcharms.
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  • hochgeladen von Raimund Mold

ANGERN. Große Sorgen um den Seitenarm der March in Angern macht sich Karl Schmidl, der von 1994 bis 2008 Obmannstellvertreter der Fischersektion „Wels“ in Angern/March war. Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums hält er einen Rückblick. Am 26.4.2021 erfolgte die Gründung des Vereins. Diesem gelang es für das heutige Fischereirevier einen March 1/3, das von der Gemeindegrenze Stillfried/Mannersdorf bis zur Gemeindegrenze Angern/Zwerndorf reicht, einen Pachtvertrag abzuschließen. Weiters konnte eine Generallizenz für das Revier von Angern/Zwerndorf bis zur Waldgrenze Zwerndorf erwirkt werden. Von 1934 bis 1945 war das Revier deutsches Eigentum, dann erfolgte die Neugründung des Vereins. Nachdem erst 1956 ein neuer Pachtvertrag für das Revier March 1/3 abgeschlossen werden konnte, erfolgte 1959 der Ankauf des Reviers durch den Verband der österreichischen Arbeiter Fischereivereine.
Fischerhütten wurden reduziert
Das Revier March 1/2 ging 1970 an das Naturreservat Marchegg wodurch sich die Anzahl der Fischerhütten von 55 auf 38 reduzierte. Die Kampagne der Zuckerfabriken Hohenau und Dürnkrut führte oft zu drastischem Fischsterben. Auf einer Sitzung des Distelvereines in Jedenspeigen wurde beschlossen von Hohenau abwärts alle Nebenarme der March zu reanimieren. Dieses Projekt wurde nach Auflösung des Distelvereins nicht umgesetzt. Anfang des neuen Jahrtausends begannen zahlreiche Neuanträge, Verordnungen, Teuerungen und Verbote, die den Hüttenbesitzern das Leben schwer machten. 2015 wurde der Marcharm ausgebaggert. „Ich habe gefordert, dass ein Pegelstand von 50 cm zumindest bleiben müsse, laut Plan wurde aber nicht tiefer gebaggert“ ärgert sich Schmidl. Heute kommt im Gegensatz zu früher Treibgut in den Nebenarm und bis auf wenige Pfützen, in denen sich hilflos Fische tummeln, ist er ausgetrocknet und das bei einem weit höheren Wasserstand als damals. Eine Brücke wurde errichtet, die aber von Einsatzfahrzeugen nicht überquert werden kann, was schon zu brenzligen Situationen, einmal sogar mit Todesfolge geführt hat. „Ich bin neugierig, ob ich es noch erlebe, dass der Marcharm wie ursprünglich geplant saniert wird“, meint Schmidl abschließend.

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