Bezirksgericht Korneuburg
Hochstand-Bomber vor Gericht

<f>Martin Janda</f> verteidigte den "Hochstand-Sprengmeister".
  • <f>Martin Janda</f> verteidigte den "Hochstand-Sprengmeister".
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  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

JEDENSPEIGEN/DÜRNKRUT/KORNEUBURG (mr). Wegen schwerer Sachbeschädigung und einem Vergehen nach dem Sprengmittelgesetz musste sich ein 28-jähriger Bürokaufmann vor dem Korneuburger Richter Manfred Hohenecker verantworten.

Selbst gebastelte Rohrbomben

Im April und Mai diesen Jahres hatte er mit selbst gebastelten Rohrbomben im Gemeindegebiet von Jedenspeigen und Dürnkrut drei Hochstände schwer beschädigt. Die Marktgemeinde Dürnkrut hatte darüber hinaus die Beschädigung eines Hinweisschildes "Radweg" zu beklagen, das ebenfalls Ziel eines Rohrbombenanschlages wurde.

"Ich sprenge halt gerne"

Auf die Frage nach dem Motiv antwortete der Angeklagte lapidar, dass er eben gerne sprenge. Der Konter des Richters: "Typisch den Beruf verfehlt, sie hätten nicht Bürokaufmann lernen, sondern eine Ausbildung zum Sprengmeister machen sollen."
Gegen Jäger habe er keine Vorbehalte, beteuerte der Leider-nein-Sprengmeister. Den gesamten Schaden (ca. 6.500 Euro) hat er vor der Verhandlung gut gemacht.
Glimpflicher Verfahrensausgang: Nach Zahlung einer Geldbuße von 1.000 Euro wird das Verfahren eingestellt, das Strafregister bleibt weiterhin unbefleckt.

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