Neue Busstation in Orth eröffnet
- Ein neues Wahrzeichen: die Busstation.
- Foto: Alfred Horak
- hochgeladen von Raimund Mold
ORTH. Mit zahlreichen Gästen wurde am Samstag die neue Bushaltestelle im Ortszentrum von Orth an der Donau feierlich eröffnet. Kalte Getränke, Erfrischungsmöglichkeiten unter den schattigen Bäumen und die musikalische Umrahmung durch den Musikverein Jugendkapelle Orth sorgten für eine gemütliche und stimmungsvolle Feierstunde.
Die neue Haltestelle entstand im Rahmen des Programms „Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich (KOERNOE)“ und verbindet Architektur, Kunst und Ortsgeschichte auf einzigartige Weise. Entworfen wurde sie vom Künstler- und Architekturkollektiv Tracing Spaces mit Michael Hieslmair und Michael Zinganel.
Das markante Dach nimmt die Form einer historischen „Ulmer Schachtel“ auf – eines jener Donauboote, die über Jahrhunderte den Waren- und Personenverkehr auf der Donau prägten. Der schwarz-weiße Dachanstrich orientiert sich an der historischen Bemalung dieser Schiffe und macht die Verbindung zur Donau bereits im Ortszentrum sichtbar.
Bürgermeisterin Elisabeth Wagnes betonte in ihrer Ansprache die besondere Bedeutung des Projekts: „Eine Bushaltestelle ist normalerweise ein Ort, an dem man auf den Bus wartet. Diese hier lädt dazu ein, auch stehen zu bleiben, genauer hinzusehen und sich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen. Sie verbindet Mobilität mit Kunst und macht unsere enge Verbundenheit mit der Donau sichtbar.“ Nationalratsabgeordnete Angela Baumgartner gratulierte zum Kunst- und Infrastrukturprojekt. Einen Großteil der Projektkosten übernahm das Land NÖ - Kunst im öffentlichen Raum.
Mit der neuen Bushaltestelle erhält Orth an der Donau ein neues Wahrzeichen, das dem Ortszentrum ein unverwechselbares Gesicht verleiht.
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