Leserforum
Die Meinungen zum Hernalser Glockentausch

Pfarrer Wolfgang Kimmel vor dem "Streitobjekt", der großen Kirche vom Schafberg
  • Pfarrer Wolfgang Kimmel vor dem "Streitobjekt", der großen Kirche vom Schafberg
  • Foto: Michael J. Payer
  • hochgeladen von Naz Kücüktekin

Dass die Glocke der Thomas-Morus-Kirche nach Dornbach übersiedelt ist, lässt die Wogen hochgehen.

Die Totenglocke hinauf auf den Schafberg und die Schafbergglocke hinunter nach Dornbach: Das ist der Deal, den Pfarrer Wolfgang Kimmel gemacht hat (die bz berichtete bereits hier und hier darüber). Bei den bz-Lesern kommt dieser allerdings nicht gut an.

Hier einige Leserbriefe zu dem Konflikt um den Glockentausch:

Ich bin doch einigermaßen verwundert darüber, dass diese Glocke, die ebenso wie die Kirche selbst das Lebenswerk des früheren Pfarrers von Dornbach, Petrus Grader, ist, so respektlos „übersiedelt“ wurde. Umso mehr trifft es mich, da ich schon seit der Entstehung der Kirche zu ihr ein örtliches Naheverhältnis habe und ich ihr darüber hinaus auch als Jurist (Juristenmessen) sehr verbunden bin.
Peter Trummer, per E-Mail 

Mit großer Bestürzung habe ich Ihren Artikel gelesen. Als regelmäßiger Besucher der Juristenmesse ist es mir unverständlich, dass der nunmehrige Pfarrer von Dornbach so wenig Respekt vor dem Lebenswerk seines Vorgängers Pater Petrus hat und ein ganz spezifisches Merkmal aus der Schafbergkirche entfernen ließ, um es „schallgedämpft“ in der Dornbacher Kirche zu verwenden. Der stets von Optimismus getragenen Pater Petrus wird sich im Grab umdrehen.
Wolfgang Fellner, per E-Mail 

Herr Pfarrer, Sie haben uns unsere Glocke – natürlich ganz legal – gestohlen! Für Sie ist sie wohl nur ein Gebrauchsgegenstand, aber ich bin mit dieser Glocke aufgewachsen. Ich durfte als Kind dabei sein, wenn mein Großvater, der Baumeister und spätere Mesner der Kirche, Karl Federsel, sie läutete. Meine Mutter, heute 95, freute sich, wenn sie sonntags wenigstens die Glocke hören konnte, da sie zu schwach ist, zur Kirche zu gehen. Diese Glocke war „unser Tommerl“.
Barbara Büchner, per E-Mail 

Es gibt auch sehr viele Leute in der Umgebung der Kirche am Schafberg, die froh sind, dass sie derzeit nicht mehr jeden Tag um 6.58 Uhr mit mehr als 50 Glockenschlägen aus dem Schlaf gerissen werden. Ich habe vollstes Verständnis für das Läuten bei kirchlichen Veranstaltungen, den Morgenwecker kann ich mir aber selbst stellen. Es wäre schön, wenn die Kirche nicht nur auf Tradition setzen würde. Viele Nachbarn mit Kindern oder auch Tieren leiden unter dem lauten Läuten der Glocken täglich und sind froh darüber, dass (momentan) einmal Ruhe ist.
Thomas Fruhstuck, meinbezirk.at

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Autor:

Naz Kücüktekin aus Hernals

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