Markus Baier zieht Bilanz

Markus Baier verbringt oft bis zu 80 Stunden pro Woche in seiner Funktion als Bürgermeister.     Foto: ae
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(ae). Seit März 2015 ist Markus Baier als neuer Zellerndorfer Bürgermeister im Amt. Bis September war der 26-Jährige der jüngste Bürgermeister Österreichs, dann lief ihm ein Oberösterreicher den Rang ab. In Niederösterreich ist Baier aber noch immer jüngster Ortschef.
Wie sieht er nach rund neun Monaten das Amt? Baier hat ja als Gemeindesekretär schon vor seiner Wahl Einblick in die Abläufe gehabt. „Die Arbeit als Bürgermeister ist schon anders. Jetzt muss ich mich nicht nur um die Umsetzung von Vorhaben kümmern, sondern um die gesamte Entwicklung“, sagt er. „Es ist eine spannende Aufgabe mit Verantwortung und Risiko. Oft auch stressig, nervenaufreibend und zeitaufwendig, manchmal bis zu 80 Stunden pro Woche. Aber ich bereue es nicht, das Amt angenommen zu haben. Es ist schön, wenn aus der Bevölkerung positive Reaktionen kommen.“ Was Baier nicht so mag, sind „politische Spielchen“ von anderen Gemeinderatsfraktionen, die in den vergangenen Monaten vorgekommen sind. „Ich wünsche mir klare Aussagen. Da wurde aber bei Gemeinderatssitzungen oft ganz anders geredet als vorher in den Ausschüssen. Von solchen Spielchen profitiert niemand, den Bürgern bringt das gar nichts. Ich wünsche mir für die Zukunft eine offene und ehrliche Kommunikation mit den politischen Partnern. Ich will möglichst Konsens schaffen und nicht in alte Systeme zurückfallen.“

Hochwasserschutz-Planung

Was Zellerndorf auch brauchen wird, wenn man Pläne für die nahe Zukunft ansieht: Im kommenden Jahr soll die Planung für das Hochwasser-Schutzsystem abgeschlossen und das Gewerbegebiet eröffnet werden. Einen Interessenten dafür gibt es schon, erzählt der Bürgermeister. Dazu soll mit dem Bau der Park&Ride-Anlage in Platt begonnen werden, die 200 Stellplätze groß wird. Und auch die in die Jahre gekommene Kläranlage soll im kommenden Jahr überarbeitet werden, „damit wir wieder die derzeit geltenden Standards erreichen“.
Seine Jugend sei bisher weder gegenüber den anderen meist wesentlich älteren Politikern noch bei der Bevölkerung ein Nachteil, sagt Baier: „Es gibt bei uns keinen Generationenkonflikt. Viele ältere Kollegen stehen mir mit Rat und Tat zur Seite und auch bei der Bevölkerung ist meine Jugend kein Nachteil, es gibt viele positive Reaktionen.“

Autor:

Alexandra Goll aus Hollabrunn

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