Homeoffice für Politiker
Richard Hogl stellt sich Herausforderung

Richard Hogl besucht einmal pro Tag sein Gemeindeamt.
  • Richard Hogl besucht einmal pro Tag sein Gemeindeamt.
  • Foto: Hogl
  • hochgeladen von Alexandra Goll

Die Corona – Pandemie zwingt Österreich quasi zum „Ausnahmezustand“ - auch Landtagsabgeordneter und Bürgermeister von Wullersdorf Richard Hogl arbeitet von zu Hause.

BEZIRK HOLLABRUNN. Für viele Bereiche, insbesondere für das Gewerbe ist diese Situation eine äußerst schwierige, da Fixkosten weiterlaufen, jedoch der Umsatz „über Nacht“ für eine relativ sehr lange Zeit nahezu zur Gänze wegbricht. Damit sind auch abertausende Arbeitsplätze in Gefahr!Die Schüler müssen von zu Hause aus betreut werden – eine für Eltern und Lehrer doppelt herausfordernde Zeit, da man einerseits neben der Betreuung der Kinder, der eigenen Arbeit, die oftmals in Homeoffice verrichtet wird, auch noch die Schulaufgaben koordinieren muss. Andererseits muss man ausschließlich mit elektronischen Hilfsmitteln den Schulerfolg unseres Nachwuchses sicherstellen.

Ausgangsbeschränkung einhalten

Ebenfalls eine große Umstellung sind die Ausgangsbeschränkungen für die Bürgermeister und Mandatare. Einerseits soll man stets erreichbar sein und Aufgaben, die aus der Krise heraus entstehen, umgehend managen und koordinieren, andererseits gilt auch für sie, Abstand zu halten und viel von zu Hause aus zu erledigen. Gerade die vielen Veranstaltungen, welche im „Normalleben“ essentiell für die Bekanntheit eines Politikers sind, bzw. das so genannte „Ohr beim Volk zu haben“ garantieren, fallen jetzt gesamtheitlich aus – viele Seiten in den elektronischen Medien ebenso, wie in den Printmedien, auf denen Arbeit, Themen und Präsenz der Volksvertreter nachvollziehbar sind, sind in diesen Wochen leer.

Keine Präsenz mehr

Landtagsabgeordneter Richard Hogl sieht seine persönliche Situation mit einer gewissen „Gelassenheit“. „Ja, auch mein Leben ist jetzt anders“, betont der Mandatar und Bürgermeister von Wullersdorf – die vielen freien Zeiten, welche im Normalfall für Sitzungen und Veranstaltungen reserviert sind, können jetzt für viel Privates und Persönliches genützt werden. So werden längst überfällige Hausarbeiten erledigt, etwas mehr geschlafen und viel Zeit mit Lebenspartnerin Maria verbracht, welche beruflich ebenfalls Homeoffice hat und als neue Vizebürgermeisterin ihrer Heimatgemeinde telefonisch agiert. „Jeden Tag schaue ich einmal ins Gemeindeamt“, berichtet Hogl um mit den diensthabenden Mitarbeitern (in gebotener Distanz und ständigem Desinfizieren) die aktuellen Themen zu besprechen – eine Versorgungshotline für ältere, nicht mehr so mobile Mitbürger wurde auf Initiative der „Gesunden Gemeinde“ und Vizebürgermeisterin Annemarie Maurer eingerichtet, sowie krisenbedingte Personalangelegenheiten, aktuelle Posteingänge und Projektplanungen, etc. besprochen. Viel Zeit verlangt auch die Arbeit als Mandatar ab, zwar derzeit nicht bei Sitzungen in St. Pölten, aber am PC und am Mobiltelefon – insbesondere Kleingewerbebetriebe haben es derzeit besonders schwer, da sie geschlossen haben müssen, in den Supermärkten nicht nur die vereinbarten Lebensmittel, sondern auch alles andere verkauft wird. „Eine unerklärliche Schieflage“, wie Hogl betont und versucht, dem entgegenzutreten.

Personal aus dem Ausland fehlt

Auch Hilfspersonal in der Pflege und bei Kultur- und Erntearbeiten in der Landwirtschaft und Weinwirtschaft sind in Zeiten pandemiebedingt geschlossener Grenzen eine spezielle Herausforderung.  LAbg. Richard HOGL wünscht allen Bürgern des Bezirkes Hollabrunn alles Gute und „bleibt´s g´sund“, verbunden mit einer großen Vorfreude auf ein wiederum normal laufendes Leben!

Du möchtest kostenlos einen Fortsetzungsroman lesen und wöchentlich solche oder ähnliche Infos aus deinem Bezirk bekommen?

Dann melde dich für den meinbezirk.at-Newsletter an.

Gleich anmelden

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Weitere Beiträge aus dem Bundesland

Hannah (11) übt voller Freude am Tablet.
1

Wir helfen: Adeli Therapie für Hannah
Die lebensfrohe Hannah aus Wr. Neustadt braucht Hilfe

Hannahs Mama braucht finanzielle Unterstützung für die Therapie ihrer Tochter. WIENER NEUSTADT. Hannah wird im April 12 Jahre alt und ist ein lustiges Mädchen, das Süßes liebt. Sie ist schwerbehindert. In der 21. Schwangerschaftswoche wurde festgestellt, dass das Gehirn zu klein ist, sie leidet an Hydrocephalus e vacuo, einem Wasserkopf ohne Druck. Als Hannah 8 Monate alt war, kam noch eine schwere, therapieresistente Epilepsie dazu. Hannah kann nicht gehen, nicht reden und kaum kauen. Sie kann...

Aktuell
Anzeige
Das Wiener Jaukerl und die Schluck I. - seit kurzem nur noch zensuriert erhältlich
1 4 4

Das Warten aufs Jaukerl hat ein Ende!

Wenn zwei Wiener Urgesteine zusammenfinden, entsteht etwas Großes! Das Bioweingut Lenikus und die bz-Wiener Bezirkszeitung haben mit dem "Wiener Jaukerl" und der "Schluck I." gemeinsam das 750ml Serum aus bestem gegorenem Traubensaft ins Leben gerufen. Das Jahr 2020 wird immer als das Jahr der weltweiten Pandemie in Erinnerung bleiben, und das Jahr 2021 als das, der weltweiten Impfung gegen Covid-19. Das „Serum“ hilft zwar offensichtlich nicht gegen das Virus und kann auch die richtige Covid-19...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen