16.01.2018, 10:00 Uhr

Grippewelle seit 9. Jänner offiziell

Die Grippewelle hat uns erreicht. Vorbeugen durch Impfung wird empfohlen onwohl der Vierfach-Impfstoff Mangelware ist. Foto: Archiv

Die Zahl der Grippeerkrankten ist in der Woche 1 rapide angestiegen.

BEZIRK (jm). Eine österreichweite Grippewelle wurde von der Medizinischen Universität Wien am 9. Jänner ausgerufen. Wie uns die Pressesprecherin der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse (NÖGKK) Bezirksstelle Horn/Hollabrunn, Elisabeth Heinz mitteilte, waren in der Kalenderwoche 1 insgesamt 105 Grippefälle gemeldet. Eine Woche davor waren es 64. In der Statistik sind jedoch nur die bei der NÖGKK versicherten Erwerbstätigen erfasst, keine Pensionisten und Kinder.Kinder und Jugendliche
Auffallend ist diesmal aber, dass fast 70 Prozent der Grippe-Erkrankten mit dem Influenza Typ B angesteckt wurden und dieser Virus-Stamm betrifft vor allem Kinder und Jugendliche, heißt es beim Virologischen Institut der Universität Wien. Gegen die Grippeviren hilft die Grippeimpfung, und zwar auch jetzt noch, obwohl die Grippewelle schon ausgebrochen ist.

Vierfachimpfstoff gut, aber aus

Wir fragten Christine Kronberger, die Chefin der Stadtapotheke Hollabrunn, ob ausreichend Impfstoff vorhanden ist. „Vierfachimpfstoff gibt es bei uns keinen mehr. Aufgrund der niedrigen Durchimpfungsrate der letzten Jahre von nur sechs Prozent (!) hat die Pharmafirma heuer weniger produziert. Es gibt aber ausreichend Dreifachimpfstoff, der bis auf einen Stamm ebenso wirksam ist“, so Kronberger.

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