Grüne Josefstadt
Neue Spitze wird ein Steirer

Martin Fabisch ist mit seiner Umwelt verbunden. Daher auch die Affinität zu den Grünen.
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  • Martin Fabisch ist mit seiner Umwelt verbunden. Daher auch die Affinität zu den Grünen.
  • Foto: Karo Pernegger
  • hochgeladen von Larissa Reisenbauer

Martin Fabisch wurde mit mehr als 70 Prozent zum neuen Spitzenkandidaten der Grünen Josefstadt gewählt.

JOSEFSTADT. Dabei hing Martin Fabischs politische Karriere beinahe am seidenen Faden. Hätte er doch, wenn es nach seinem eher konservativen Elternhaus gegangen wäre, in die Fußstapfen seines Vaters treten und dessen Tierarztpraxis übernehmen sollen. Doch eine Tierhaarallergie, die erst nach ein paar Jahren an der Veterinärmedizinischen Universität zum Vorschein kam, verhinderte diesen Berufsweg. Auch seine damalige Freundin und heutige Frau, seine große Liebe, wie er sie im Gespräch mit der bz bezeichnete, war von der Jobbeschreibung nicht begeistert. Somit sattelte er um und fand sich an der Wirtschaftsuniversität mit dem Schwerpunkt auf Marketing wieder.

Zu dieser Zeit schnupperte er auch zum ersten Mal in politische Agenden. Doch nur sehr lose, wie es Fabisch selbst nennt. 2004, nach der Geburt seines zweiten Kindes, wollte er einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten und entschied sich dazu, den Josefstädter Grünen beizutreten. Doch erst 2010 bewarb er sich für die Listenwahl und wurde Bezirksrat.

"Es muss Änderungen geben"

Neun Jahre später hat er nun den Sprung nach vorne gewagt. Nach der Bekanntgabe des Noch-Spitzenkandidaten Alexander Spritzendorfer, für dieses Amt künftig, sprich bei der Wahl 2020, nicht mehr kandidieren zu wollen, nutzte Fabisch seine Chance. Bei der Suche der Grünen nach einem geeigneten Nachfolger stellte er sich neben zwei Mitbewerbern der Wahl und gewann diese mit mehr als 70 Prozent der Stimmen. "Mein Ansporn, in die Politik zu gehen, war immer der soziale Aspekt. Diesen möchte ich auch weiterhin verfolgen. Ich möchte Leute vertreten, die nicht für sich selbst sprechen können", so der frischgebackene Sieger. "Aber mir liegen vor allem die ökologischen Schwerpunkte am Herzen. Natürlich ist meine Idee in einer Stadt wie Wien nicht gänzlich umsetzbar. Doch mein Traum wäre es, dass Eltern auch hier ihre Kinder einfach vor die Haustür zum Spielen schicken können, ohne Angst vor dem Verkehr zu haben – sozusagen das Land in die Stadt zu holen", so Fabisch.

Um das zu erreichen, hat er ganz konkrete Vorstellungen: "Wir möchten an die 100 neue Bäume pflanzen, mehr kon-sumfreie Sitzgelegenheiten und natürlich generell mehr Grünräume schaffen. Deswegen soll jede einzelne Straße im Bezirk auf ihre Notwendigkeit hinterfragt werden", gibt Fabisch einen kleinen Einblick in seine kommenden Themenschwerpunkte. "Doch eines ist klar: Wir streben die Bezirksspitze an. Nur wenn unsere Fraktion die Bezirksvorstehung innehat, können wir wirklich etwas verändern."

Martin Fabisch ist mit seiner Umwelt verbunden. Daher auch die Affinität zu den Grünen.

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