26.09.2016, 16:24 Uhr

Unübersichtliche Engstelle: Breiterer Radweg auf der Rechten Wienzeile gefordert

Klaus Mayer möchte die Laterne versetzen, um die Engstelle zu entschärfen.

Im Bereich Rechte Wienzeile / Spengergasse ist der Wientalradweg mit dem Gehweg kombiniert. Die geringe Breite von eineinhalb Meter birgt Unfallrisiko. Nun prüft das Magistrat.

MARGARETEN. "Seit einem Jahr beobachte ich diese Engstelle auf der Rechten Wienzeile intensiv - und ich habe schon etliche Beinah-Zusammenstöße gesehen", so SPÖ-Bezirksrat Klaus Meyer beim bz-Lokalaugenschein am Wientalradweg in der Rechten Wienzeile. Und tatsächlich kommen in einer halben Stunde vier Radfahrer sowohl den Passanten als auch dem Radgegenverkehr gefährlich nahe. Zum einen liegt die Gefahr an dem hohen Tempo der Radler, zum anderen an dem Nadelöhr, in den der Radweg auf der Rechten Wienzeile nach der Spengergasse (stadtauswärts betrachtet) mündet.

Nicht mehr als eineinhalb Meter ist der betonierte Weg breit, der neben dem Pop-Up-Store "Raritäten -Eck" in einer Kurve um die Häuserwand verläuft. Diese unübersichtliche Kurve birgt zusätzliches Unfallpotenzial. "Wenn man stadteinwärts radelt, sieht man den Gegenverkehr nicht", so Mayer, der sich bereits Gedanken zur Lösung der Engstelle gemacht hat. "Es würde sich anbieten, die Lampe Richtung Hauswand und gegenüber das Verkehrsschild mit dem Mistkübel zum Wienfluß-Gelände hin zu versetzen", erklärt Mayer. Der Bereich würde so breiter und der Nutzungskonflikt des Weges entschärft werden. "Eventuell könnte auch das Gebüsch an dieser Stelle einer Verbreitung weichen, aber das muss die zuständige Magistratsabteilung prüfen."

Diese zuständige MA 46 wird nun mit einer verkehrstechnischen Überprüfung des kombinierten Rad-Gehweges beauftragt. "Wir haben bei der vergangenen Bezirksvertretungssitzung einen Antrag eingebracht, diese Stelle überprüfen zu lassen und er wurde einstimmig angenommen", so der SPÖ-Bezirksrat. Diese Überprüfung erfolgt innerhalb der nächsten Wochen im Zuge einer Ortsverhandlung, bei der Klaus Mayer seine Vorschläge einbringen kann. "Im Frühjahr könnte es bereits zu Veränderungen kommen", zeigt sich Mayer optimistisch.
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