Esterházypark
Ein Coolspot sorgt nun für Abkühlung

GF Theresia Vogl Klimafonds, Bezirksvorsteher Markus Rumelhart und Stadrätin Ulli Sima (v.r.n.l.) eröffneten heute den Cool Spot im Esterházypark. | Foto: PID Christian Fürthner
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  • GF Theresia Vogl Klimafonds, Bezirksvorsteher Markus Rumelhart und Stadrätin Ulli Sima (v.r.n.l.) eröffneten heute den Cool Spot im Esterházypark.
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Passend zu den heißen Sommertemperaturen wurde nun der Coolspot im Esterházypark fertiggestellt.

MARIAHILF. Künftig muss man den Esterházypark bei heißen Temperaturen nicht mehr meiden – der "Coolspot" sorgt für Abkühlung. Bei Betreten des 30 Quadratmeter großen Coolspot, merkt man sofort die wesentlich angenehmere Umgebungstemperatur. Der Platz besteht aus drei Ringen, knapp 3,40 Meter hoch und ist mit Düsen ausgestattet, aus denen kaum merkbar feiner Sprühnebel austritt. Durch die Bauweise kühlt der Coolspot die Umgebungstemperatur bis zu 6 Grad ab. Dieser kreisförmige, bepflanzte und beschattete Aufenthaltsort lädt im Sommer durchaus auch bei Hitze zum Verweilen ein. "Ich freue mich, dass der erste große Teil des Projekts 'Cooling Park' nun fertiggestellt werden konnte. Der 'Coolspot' ist definitiv das Herzstück der Anlage", so Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ).

Drei Ringe mit Sprühnebeldüsen sorgen für Abkühlung. | Foto: hm
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Begleitende Forschung

Der Platz ist ab sofort geöffnet und über die Treppenanlage Schadekgasse sowie über die Stiegen in der Gumpendorfer Straße vis-á-vis Nummer 63 erreichbar. Der "Cooling-Park" wird zwei Jahre lang als Forschungsprojekt begleitet. "Es wird auch evaluiert, wie er von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen angenommen wird", erzählt Rumelhart. Schulklassen sollen vermehrt eingeladen werden, um näheres zum Coolspot und dessen Bedeutung für den Kampf gegen den Klimawandel zu erfahren. "Wir setzen eine Vielzahl von Maßnahmen im Kampf gegen urbane Hitzeinseln – eine davon ist der Cooling Park, ein absolutes Leuchtturmprojekt für die Klimamusterstadt Wien. Ich freue mich sehr, dass wir dieses einzigartige Konzept im Esterhazypark umsetzen konnten", so Umweltstadträtin Ulli Sima.

Die Umgebungstemperatur kann mit dem Cool Spot bis zu 6 Grad abgekühlt werden. | Foto: hm
  • Die Umgebungstemperatur kann mit dem Cool Spot bis zu 6 Grad abgekühlt werden.
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Fertigstellung bis Herbst

Die Planung des "Cooling Parks" erfolgt in Zusammenarbeit zwischen dem 6. Bezirk, den Wiener Stadtgärten und dem Wiener Landschaftsarchitekturbüro Carla Lo. Der Beginn der Bauarbeiten fand inmitten der Corona-Krise statt, und noch bis zum Herbst 2020 wird der Esterházypark zum "Cooling-Park" umgestaltet. Neben der Kühlung durch Wasser, sind Pflanzen ein wesentliches Gestaltungselement des Parks. Das neue Parkmobiliar muss noch versetzt und die Staudenbeete eingezäunt werden. 9 Bäume und über 8.600 Stauden wurden in Beeten ausgepflanzt; auch eine zweite Nebeldüsen im Boden folgt noch. Zudem wird der Park durch den Abbruch der Rampe neben der Schadekgasse um mehr als 200 m² vergrößert.

Eine zweite Nebeldüse im Boden folgt noch. | Foto: hm
  • Eine zweite Nebeldüse im Boden folgt noch.
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GF Theresia Vogl Klimafonds, Bezirksvorsteher Markus Rumelhart und Stadrätin Ulli Sima (v.r.n.l.) eröffneten heute den Cool Spot im Esterházypark. | Foto: PID Christian Fürthner
Drei Ringe mit Sprühnebeldüsen sorgen für Abkühlung. | Foto: hm
Eine zweite Nebeldüse im Boden folgt noch. | Foto: hm
Die Umgebungstemperatur kann mit dem Cool Spot bis zu 6 Grad abgekühlt werden. | Foto: hm

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