Mittelgasse/Spalowskygasse in Mariahilf
Vorplatz des Schul-Campus soll Fußgängerzone werden
- Eine Fußgängerzone soll künftig die Sicherheit für Schülerinnen und Schüler des Schul-Campus Mittelgasse/ Spalowskygasse erhöhen.
- Foto: JamJam
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Das Projekt Schul-Campus Mittelgasse/ Spalowskygasse in Mariahilf nimmt weiter Form an. Denn jetzt wurde auch das Schulumfeld genauer betrachtet: Dieses soll künftig zu einer Fußgängerzone umgewandelt werden.
WIEN/MARIAHILF. In der Mittelgasse 24/ Spalowskygasse 5 im 6. Bezirk wird das denkmalgeschützte Gebäude, das eine Sonderschule, Volks- und Mittelschule und eine Schule für inklusive Betreuung beherbergt, saniert. Geplant ist aber nicht nur eine Renovierung, dort soll ein richtiger Schul-Campus entstehen. (die bz berichtete)
Und zu einem Campus gehört natürlich auch das passende Umfeld. Doch es wäre nicht Mariahilf würde dazu nicht auch eine Bürgerbeteiligung stattfinden. Deswegen wurden in Vor-Ort-Gesprächen Anrainerinnen und Anrainer zu den umsetzbaren Varianten befragt. Ergebnis: 63 Prozent der Befragten wünschen sich eine Fußgängerzone rund um die Schule, 28 Prozent würden eine Wohnstraße mit Parkplätzen befürworten und nur neun Prozent können sich mit keiner dieser beiden Möglichkeiten anfreunden.
Begrünung und Wasserspiele
Mit der Entscheidung das Schulumfeld, also die beiden Gassen vor der Schule zwischen Wallgasse und Aegidigasse in eine Fußgängerzone umzuwandeln, werden aber auch Parkplätze abhanden kommen. Ungefähr 25 Stück. „Wir werden uns bemühen, diese Parkplätze in den Seitengassen durch 25 zusätzlich Anwohner-Stellplätze zurückzugewinnen", verspricht Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ).
- In Vor-Ort-Gesprächen wurden Anrainerinnen und Anrainer zu ihren Wünschen um das Schulumfeld Mittelgasse/ Spalowskygasse befragt.
- Foto: BV6
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Die Gassen sollen aber nicht nur verkehrsberuhigt werden, sondern war der Wunsch zahlreicher Anrainerinnen und Anrainer auch, die dann entstehende Freifläche ausreichend zu begrünen und Wasserspiele zur Abkühlung an heißen Tagen aufzustellen. Dies wird der Bezirk im Spätsommer mit den Planungsfachleuten besprechen und in die Entwürfe für die Neugestaltung einarbeiten lassen.
Gestartet wird mit der Spalowskygasse
Die Umbauarbeiten sollen mit 2022 starten. Voraussichtlich wird die Spalowskygasse den Anfang machen. Denn die Adaptierungen in der Mittelgasse können erst zu einem späteren Zeitpunkt in Angriff genommen werden, weil die Generalsanierung des Schulgebäudes ebenfalls im nächsten Jahr startet und dafür eine Zufahrt für Baufahrzeuge bestehen bleiben muss.
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Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr ist ebenfalls davon überzeugt, dass die Schaffung des Schul-Campus eine Steigerung der Bildungsqualität in Mariahilf ist: „Der Zubau und die Sanierung in der Mittelgasse wird die Qualität des Standortes deutlich anheben und so für noch bessere Rahmenbedingungen für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die vor Ort tätigen Lehrkräfte sorgen."
Das gesamte Projekt, also die Schulsanierung plus Adaptierung des Schulumfeldes wird dem Bezirk rund 17 Millionen Euro kosten. Diese werden jedoch zu 80 Prozent durch einen Fördertopf der Stadt Wien unterstützt. Die komplette Fertigstellung ist mit August 2024 geplant.
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