Vernissage „Chinesisches Schattenspiel“

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Der Zauber des bunten Schattens

GUMPOLDSKIRCHEN | Zur Eröffnung der Ausstellung

„Chinesisches Schattenspiel“

Der Zauber des bunten Schattens

im Bergerhaus, Schrannenplatz 5, 2352 Gumpoldskirchen

am Freitag, 20. Oktober 2017 um 19:00 Uhr

lud die Marktgemeinde Gumpoldskirchen alle Kunstfreunde ein.

Kulturreferent GGR Christian Kamper eröffnete zusammen mit Kulturkoordinatorin GR Dagmar Händler die hochinteressante Ausstellung, die einen hervorragenden Einblick in die Geschichte der chinesischen Schattenspiele gab.

Univ.-Prof. Dr. Gerd Kaminsky führte die interessierten Besucher durch die Räumlichkeiten der Galerie Bergerhaus und erklärte die Exponate aus unterschiedlichen Epochen und Dynastien.

Ausstellungsdauer: Samstag, 21. Oktober bis Sonntag, 5. November 2017

Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag von 16 bis 19 Uhr. Sonn- und Feiertag zusätzlich von 10:30 bis 12:30 Uhr.

Eintritt frei!

Der Zauber des bunten Schattens. Chinesisches Schattenspiel

Das chinesische Schattenspiel hat eine Geschichte von ca. 1300 Jahren. Zuerst benützten buddhistische Mönche Papierfiguren, um Szenen aus dem Leben Buddhas zu zeigen. Das sahen die Geschichtenerzähler und bedienten sich dieses Mediums, um ihre Sagen und Legenden zu illustrieren. Da sich das Papier rasch abnützte wurden später die Schattenfiguren aus Leder gefertigt.

Das Österreichische Institut für China- und Südostasienforschung besitzt eine umfassende Sammlung dieser Kunstwerke aus Rinds-, Esels- und Kamelleder, sowie aus Karton oder Plastik. Etliche davon sind an die 200 Jahre alt und viele sind von berühmten Meistern hergestellt worden. Neben den einzelnen Figuren gibt es große Bühnenbilder aus berühmten Stoffen wie „Die Geschichte der Drei Reiche“, oder „Die Weiße Schlange“. Außer diesen klassischen Stücken werden auch Unikate von modernen Schattenspielen gezeigt, welche sich nur im Besitz des Instituts befinden. Der Besucher hat Gelegenheit, sämtliche Stile des chinesischen Schattentheaters zu sehen.

Gerd Kaminski

* 14. Dezember 1942 Wien, Sinologe.
Biographie
Kaminski studierte Rechtswissenschaften und Sinologie an der Universität Wien und wurde zum Dr. juris promoviert. Seine wissenschaftliche Laufbahn widmete er aber vor allem der chinesischen Geschichte und Kultur. 1971 übernahm er die Geschäftsführung der Österreichisch-Chinesischen Gesellschaft, nach mehreren Jahren als Universitätsassistent am Institut für Völkerrecht wurde er 1978 habilitiert und leitet seither das Ludwig-Boltzmann-Institut für China- und Südostasienforschung (seit 2005: Österreichisches Institut für China- und Südostasienforschung). Seit 1985 ist er Professor of Chinese Studies an der State University of New York und hält Vorlesungen auch am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien. Im September 2000 veranstaltete das Boltzmann-Institut gemeinsam mit der Asia-Europe-Foundation und der Stadt Wien eine internationale Konferenz im Rathaus über die Stellung des Individuums in Familie, Gesellschaft und Staat in Asien und Europa, Kaminski war auch mehrmals Gast bei den Wiener Vorlesungen.
Kaminski verfasste zahlreiche Aufsätze und Bücher zum Thema Völkerrecht im Allgemeinen und Chinas im Besonderen, arbeitete zur Kulturgeschichte und Ethnographie Chinas und wirkte an mehreren Ausstellungen mit, zuletzt etwa zum breiten Thema der Kinderspiele in China.

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