10.03.2017, 19:48 Uhr

Pater Konrad Stix beging 40-jähriges Priesterjubiläum

Anlässlich des 40-jährigen Priesterjubiläums von Pater Konrad Stix fand am 10. März 2017 ein Festgottesdienst zu Ehren des beliebten Pfarrers in der Pfarrkirche St. Michael statt.

GUMPOLDSKIRCHEN | An dem Festgottesdienst in der vollen Pfarrkirche nahmen zahlreiche Würdenträger des Deutschen Ordens, an der Spitze der Hochmeister des Deutschen Ordens, Abt Dr. Bruno Platter, Mitglieder des Pfarrgemeinderats und Mitglieder der Gemeindevertretung mit Bürgermeister Ferdinand Köck teil.

Substitut Pater Frank Bayard überreichte einen wunderschönen goldenen Kelch an den Jubilar, der über das Geschenk sichtlich gerührt war.

Zahlreiche Gratulanten überreichten ihre Geschenke mit guten Wünschen an Pfarrer P. Konrad Stix.

Bei einer gemütlichen Agape im Festsaal des Deutschordenshauses klang die Feierstunde für P. Konrad Stix aus.


Pater Konrad Stix wurde am 10. März 1977 in Gumpoldskirchen zum Priester geweiht. Seine Primiz (die erste Eucharistiefeier eines neu geweihten Priesters) beging er am 20. März 1977 in seiner Heimatgemeinde Palterndorf, in der er als Neupriester auch den Primizsegen spendete. Sein Primizspruch lautete: „Das Kreuz ist mein Buch“ (Konrad v. Parzham).

Seit 1983 ist er Pfarrer von Gumpoldskirchen, vom Weinviertel, von wo er abstammt ist er in eine Weingegend übersiedelt, aus dem „Brünnerstrassler“ wurde sozusagen ein „Gumpoldskirchner“ wie er in seiner Abschlussrede schmunzelnd erwähnte.



Pater Konrad Stix Priester des Deutsche Ordens

Der Deutsche Orden wurde im Jahre 1190 - während des dritten Kreuzzuges - im Heiligen Land von Kreuzfahrern aus norddeutschen Hansestädten als Hospitalorden gegründet. Seine erste Tätigkeit galt der Betreuung von hilfesuchenden und verletzten Kreuzfahrern. Bereits acht Jahre später wurde der Hospitalorden, nach Vorbild anderer Kreuzfahrerorden, in einen Ritterorden umgewandelt und von Papst Innozenz III. als solcher feierlich bestätigt. Auch wurde dem Orden die sogenannte Exemtion verliehen, wodurch er in der kirchlichen Hierarchie aus der jeweiligen Zuständigkeit des Ortsbischofs herausgelöst und direkt dem Papst unterstellt wurde. Diese Sonderstellung ist bis heute gültig und hat für das Wirken des
Ordens große Bedeutung.
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