Jugend am Werk: Jubel und Trubel im Advent

Tamara stellt am Webrahmen herzige Weihnachtsmänner her. Die gibt es natürlich auch am Weihnachtsmarkt zu kaufen.
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  • Tamara stellt am Webrahmen herzige Weihnachtsmänner her. Die gibt es natürlich auch am Weihnachtsmarkt zu kaufen.
  • hochgeladen von Ulrike Kozeschnik-Schlick

OTTAKRING. Alle Jahre wieder zeigen die Klienten der Werkstätten von "Jugend am Werk" an den Wochenenden vor Weihnachten, was sie können: Am Vorplatz der Seeböckgasse 12–14 präsentieren sie Kunsthandwerk, kreative Geschenkideen, Seifen, Christbaumschmuck, Holzprodukte wie Schneidebretter und Nudelwalker, Keramik und Teppiche. Dazu gibt’s Maroni, geröstete Mandeln, selbst gebackene Kekse und Kuchen, Punsch und Leberkäse.

Das Besondere daran: "Jugend am Werk" unterstützt und begleitet Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung. In ganz Wien gibt es Werkstätten und Tagesstrukturen, die individuelle Bedürfnisse, Möglichkeiten und Interessen berücksichtigen.

Mit Feuereifer dabei

Für die Kinder ist ein großer Basteltisch im warmen Foyer aufgebaut, wo sie schönes Weihnachtspapier bedrucken und bemalen können. Die Vorfreude bei allen ist groß. "Das meiste ist schon fertiggestellt und verpackt. Seit Monaten herrscht bei uns quasi eine vorweihnachtliche Hochstimmung. Alle sind mit Feuereifer dabei", erzählt Andreas Irmler, Einrichtungsleiter der Werkstätte und Tagesstruktur Wurlitzergasse.

Neben den schönen Produkten, die hier und nebenan in den Keramik-, Holz- und Kreativwerkstätten in der Speckbachergasse entstanden sind, gibt es auch heuer wieder Arbeiten von sechs weiteren "Jugend am Werk"-Einrichtungen zu kaufen. Das Gastro-Angebot an der "Molki-Bar" kommt beispielsweise von der Einrichtung in der Molkereistraße.

Noch eine schöne Tradition des "Weihnachtstrubels": "Anders als auf vielen Charity-Märkten verkaufen bei uns nicht die Betreuer, sondern die Klienten selbst ihre Produkte an den Ständen. Sie können ja auch viel über die Herstellung erzählen und freuen sich auf die interessanten Gespräche mit den Kunden", so Irmler.

Berührungsängste gibt es keine, im Gegenteil. "Sie sind alle sehr stolz auf ihre selbst hergestellten Produkte und die Wertschätzung, die ihnen entgegengebracht wird", so Irmler. Der gesamte Erlös wird übrigens als Taschengeld unter allen Klienten aufgeteilt. 

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