Die Schleicher–Familienchronik

In der Schleicher – Familienchronik, die ab 15. Dez. 2013 erhältlich ist, nimmt der Naturforscher, Alpinist, Musterlandwirt und Pomologe, Schriftsteller und Lokalpolitiker Wilhelm Albert Schleicher (1826 – 1900) einen zentralen und umfangreichen Platz ein. Auf über 50 von insgesamt 250 Seiten werden darin – reich bebildert - sein Leben, seine Arbeit und seine Verdienste gewürdigt.
Wilhelm A. Schleicher war der einzige Sohn einer wohlhabenden St. Pöltner Kaufmannsfamilie, erhielt auch eine gediegene kaufmännische Ausbildung, studierte aber dann Agrarwirtschaft, Tierheilkunde, Botanik und Faunistik und betrieb sehr bald - nach Übersiedlung der Familie nach Gresten im Bez. Scheibbs - intensive Naturstudien, insbesondere auch auf seinen zahlreichen Bergfahrten, die er alsbald in den Jahrbüchern des Österr. Alpenvereines publizierte. Er gilt bis heute als Gesäusepionier und wird in der einschlägigen Literatur immer wieder zitiert. Außer den publizierten Berichten haben sich zahlreiche Tagebücher und andere handschriftliche Berichte über seine Gebirgswanderungen, Ausflüge und Reisen erhalten. Darüber hinaus war Schleicher aber noch auch in vielen anderen Gebieten erfolgreich tätig. Er gründete eine große Baumschule, züchtete darin alte, vergessene Apfel- und Birnensorten und bemühte sich, die Qualität des Mostes zu heben, er betrieb eine Musterlandwirtschaft, hielt einschlägige Kurse für seine bäuerlichen Kollegen ab und redigierte einschlägige Fachzeitschriften, gründete die erste Feuerversicherung der Region und die erste Raiffeisenkassa, publizierte Aufsätze und Fachliteratur zum Schutz der Vögel und zur Schonung der der Landwirtschaft nützlichen Tiere und nahm sich erfolg- und segensreich auch als Lokalpolitiker der Sorgen seiner Mitbürger an. Schleicher pflegte freundschaftlichen Kontakt mit vielen Geistesgrößen und Seelenverwandten seiner Zeit, mit dem Probst Paul Urlinger bestieg er alle erreichbaren Gipfel der Alpen und fertigte Panoramaskizzen an, er war in Kontakt mit dem Botaniker Robert Eberstaller und dem Naturwissenschafter Rogenhofer sowie dem Herausgeber und den Mitarbeitern des „Ötscherbuches“ (1859) Hörler und Erdinger.
Rund um W.A.Schleicher ranken sich die Vorfahren (seit 1666) und Nachkommen bis heute und sind insgesamt ein interessantes Zeitdokument.
Autoren und Herausgeber sind Hans Hagen Hottenroth und Rudolf Schleicher
250 Seiten, hart gebunden, Format 220 x 280 mm; zum Preis von € 33,- erhältlich bei
Hans Hagen Hottenroth, Gamingerstr. 29, 3270 Scheibbs (hahaho40@hotmail.com) und Rudolf Schleicher, Leopolod Haindl – Strasse 12 A, 3287 Reinsberg (r.schleicher@aon.at)

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